Welche Lebensmittel zum Abnehmen?

Welche Lebensmittel zum Abnehmen?

Welche Lebensmittel zum Abnehmen

In der heutigen Zeit ist man durch das total verwirrende Marketing irgendwie immer wieder verunsichert. Es gibt so viele Diät Produkte, die vermeintlich beim Abnehmen helfen und irgendwie dann doch eher den gegenteiligen Effekt haben. In diesem Artikel beschäftige ich mich mit der Frage welche Lebensmittel zum Abnehmen geeignet sind, worauf man achten sollte und welche Lebensmittel mann definitiv besser meiden sollte. Doch bevor ich damit starte, lass uns nochmal kurz überlegen, warum die Ernährung heute eigentlich so komplex ist und so viel mehr Menschen an Übergewicht leiden als früher?

Industrielle Lebensmittelproduktion

Menge und Verfügbarkeit auf Kosten der Qualität

Mit der industriellen Produktion von Lebensmitteln hat sich unsere Ernährung schlagartig stark verändert.
Während unsere Vorfahren (Urgroßeltern und viele Generationen davor) zum großen Teil noch Selbstversorger waren und auf ihrem eigenen Bauernhof angebaut und geschlachtet haben oder beim Bauernhof um die Ecke eingekauft haben, ist unser Hauptversorger heute der Supermarkt. Lagerung und Verkauf von Lebensmitteln im Einzelhandel kommt mit neuen Herausforderungen: Die Lebensmittel müssen länger halten, toll aussehen und jederzeit verfügbar sein. Dass bestimmte Lebensmittel nur saisonal verfügbar sind wird von uns als Kunden kaum noch akzeptiert. Der steigende Wettbewerb drückt zugleich die Preise und zwingt unsere Hersteller an allen Ecken einzusparen. Das alles geht zu Lasten der Qualität der Lebensmittel.

Neben den steigenden Anforderungen an Haltbarkeit und Verfügbarkeit hat sich auch die Zusammensetzung unserer Lebensmittel und damit unsere Ernährung stark verändert. Zucker und Weizenmehl sind heute so dominant und Bestandteil so vieler Lebensmittel, dass wir sie heute kaum aus unserer Ernährung wegdenken können. Deshalb gibt es sie vorwiegend auch nur noch in 1kg Packungen im Einzelhandel zu kaufen.
Warum? Weil sie günstig sind und wir so immens viel davon brauchen.

Zucker und Weizenmehl sind günstig

Zucker und Weizenmehl bieten zudem jede Menge weiterer Vorteile: Zucker ist Konservierungsstoff und liefert schnelle, einfach verfügbare Energie. Mehl ist ebenso wie Zucker ein schneller Energielieferant und verarbeitet in Lebensmittel ebenfalls lange haltbar. Das hat die Industrie frühzeitig erkannt und Mehl und Zucker zu den Hauptbestandteilen vieler Lebensmittel gemacht und damit gleich mehrere Probleme auf einmal gelöst: Zucker und Mehl sind günstig, liefern Energie und sind in Verbindung mit Fett auch verdammt lecker. Um den Geschmack dann noch einmal zu unterstreichen werden geschmacksverstärkende Zusatzstoffe (Glutamat oder Hefeextrakt) und Farbstoffe fürs Aussehen zugegeben, und fertig ist der lang haltbare schmackhafte Sattmacher.

Was man dabei jedoch außer Acht gelassen hat, sind die Langzeitfolgen, die Zucker, Geschmacksverstärker und Weizenmehl auf unseren Körper haben:

Kohlenhydrate Sparen

Wusstest du, dass es zu Beginn einer Diät durchaus Sinn machen kann auf Kohlenhydrate zu verzichten? Der Verzicht auf Kohlenhydrate führt zu weniger Appetit und weniger Heißhungerattacken.

Wer sich jetzt fragt, welche Lebensmittel wenig Kohlenhydrate haben, für den habe ich genau das Richtige.

Um dir einen einfachen Überblick über den Kohlenhydrategehalt deiner Lebensmittel zu verschaffen, dient meine Low Carb Lebensmittel Liste, die du dir als PDF über den Button heruntergeladen werden kann.

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Bequemlichkeit auf Kosten unserer Gesundheit

Mehl und Zucker bestehen fast ausschließlich aus Kohlenhydraten. In diesem Fall handelt es sich leider jedoch um leere Kohlenhydrate, da Zucker und Mehl in ihrer reinen Form kaum Vitamine, Mineralstoffe oder ähnliches mit sich bringen. Durch den Konsum von Kohlenhydraten steigt der Blutzuckerspiegel an. Daraufhin schüttet der Körper Insulin aus um den Blutzuckerspiegel entsprechend wieder herunterzuregulieren. Das Insulin stoppt jedoch unsere Fettverbrennung. Zugleich führt ein schnell abfallender Blutzuckerspiegel zu der Gefahr der Unterzuckerung. Um dem vorzubeugen, löst der Körper erneut Appetit aus und versucht uns erneut zum Essen zu verlocken. Die Folge? Wir bekommen Heißhunger, dem wir meist gar nicht widerstehen können und beginnen erneut zu essen.  Den Zusammenhang zwischen Insulin und dem Blutzuckerspiegel habe ich in folgendem Video übrigens auch nochmal genauer erklärt (siehe Link). Mehr Infos zu Glykogenspeichern findest du übrigens auch in diesem Artikel bezüglich Zusammenhang Glykogenspeicher und Abnehmen.

Das alles ist grundsätzlich kein Problem, solange es nur ab und zu passiert. Doch schauen wir uns mal unseren typische tägliche Nahrungsmittelaufnahme an.

Ein typischer Ernährungsplan: mit Zucker und Weizen

Frühstück: Rührei mit Toast, Brötchen mit Marmelade, Cornflakes mit Milch, ein Milchkaffee mit ordentlich Zucker
Mittagessen: Spaghetti Bolognese, Pizza, Pommes, Spätzle
Abendessen: Brot mit Wurst und Käse oder eine Tiefkühlpizza

Jede einzelne dieser Mahlzeiten besteht zu einem großen Teil aus Zucker und Mehl: Toast und Brötchen bestehen aus Weizenmehl, Marmelade ist eingekochter Zucker mit Früchten, Cornflakes bestehen aus getrocknetem Mais und jeder Menge Zucker, der Milchkaffee ist für die meisten ohne Zucker ungenießbar. Der Nudelteig der Spaghetti, Pizzaböden und Spätzle werden aus Mehl hergestellt, Brot besteht auf Mehl und die Tieflkühlpizza besteht in der Regel auch aus jeder Menge Mehl und Zucker. Auch wenn viele dieser Speisen zudem nicht süß sind, ist in der Regel auch noch Zucker zugesetzt um den Geschmack zu verstärken. Hinzu kommen all die Süßigkeiten und Chips am Abend vorm Fernsehen oder als kleines Leckerli nach dem Mittagessen. Das Ergebnis?

Die Kalorien und Nährwerte für deine eigenen Mahlzeiten kannst du übrigens mit Hilfe vom Rezeptrechner Rezeptrechner Online und der Rezeptrechner App berechnen. 

Kohlenhydraten in Maßen geniessen – oder doch eher in Massen?

Unser Körper wird mit Kohlenhydraten nur so überschüttet und ist gezwungen, diesen ständig zu verarbeiten. Dummerweise ist unser Körper darauf nicht eingestellt. Insulin ist nicht dafür gedacht in solchen Massen produziert zu werden, sodass immer mehr Menschen an Diabetes erkranken. Beim Zuckerabbau fallen zudem jede Menge Abfallstoffe an, die der Körper ausscheiden muss. Da der Körper jedoch ständig damit beschäftigt ist, Insulin auszuschütten und Zucker abzubauen, fehlt ihm die Zeit und Ruhe sich der Giftstoffe anzunehmen. Zugleich führt ein übermäßiger Zuckerkonsum dazu, dass wir uns kaum noch beherrschen können und ständig mehr essen als notwendig. Wir nehmen zu und setzen Fettpolster an. Die Fettpolster eignen sich für den Körper hervorragend um darin die Giftstoffe zwischenzulagern. Dies wird jedoch zum Problem, wenn wir das Fett später wieder loswerden wollen. Der Körper weigert sich das Fett zu verbrennen, weiß er doch, dass damit jede Menge Giftstoffe freigesetzt werden. Neben den Giftstoffen sind Schlacken ein großes Problem für den  Körper. Diese entstehen ebenfalls beim Abbau von Zucker und Weizenmehl. Kann der Körper diese nicht vernünftig ausscheiden lagern sie sich im Körper ab. Die Folge sind z.B. verengte Blutgefäße, die wiederum zu Bluthochdruck, einem steigenden Risiko für Schlaganfälle, Herzinfarkt und Co führen.

Zucker und Weizenmehl sind starke Säurebildner

Unser Körper ist nur gesund, wenn sein Säure-Basen-Haushalt sich im Gleichgewicht befindet. Nehmen wir viele säurebildende Lebensmittel zu uns, muss der Körper diese mit hohem Einsatz von Mineralien (z.b. Magnesium), welche er normalerweise für viele andere Dinge benötigt, neutralisieren. Stehen ihm nicht genügend Mineralien zur Verfügung, beginnt er sich seiner eigenen Depots zu berauben und zieht Mineralien aus Knochen, Haut und Haaren. Die Folge sind Hautunreinheiten, Pickel, Haarausfall etc.

Die ständige Überhäufung unserer Körper mit Zucker und Mehl führt somit langfristig dazu, dass unser Körper keine Zeit mehr hat sich selbst zu reinigen. Er ist so stark mit einer ständigen Blutzuckerregulierung dem Abbau-/ Speicherung des Blutzuckers beschäftigt. Das erfordert viel Zeit und Kraft, sodass wir uns ständig schlapp und müde fühlen. Zu guter letzt fördert Zucker auch noch Karies und greift unsere Zähne an. All diese Begleiterscheinungen führen dazu, dass wir uns langfristig nicht wohlfühlen. Wir sind müde, gereizt, schlafen schlecht und haben kaum Lust uns zu bewegen und ohne, dass wir es bemerken, stecken wir mittendrin im Teufelskreis.

Zucker und Mehl aus deinem Ernährungsplan streichen – so geht’s

Kommt dir vieles aus diesem Artikel bekannt vor? Für die meisten ist es vermutlich nix Neues, dass Zucker und Mehl in den heutigen Massen unserer Gesundheit eher schaden als sie zu unterstützen. Die Herausforderung liegt im Normalfall eher darin, etwas zu ändern und zu starten. Hier kann dir mein kostenloses 2 Wochen Abnehmprogramm helfen:

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Low Carb Rezepte ohne Mehl und ohne Zucker

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Natürliche Geschmacksverstärker

Wie die industrielle Produktion unsere Ernährung beeinflusst

Mit der industriellen Produktion von Lebensmitteln ist unser Leben deutlich einfacher geworden. Aber die industrielle Produktion hat unsere Ernährung auch verändert. Im Supermarkt gibt es alles, was wir brauchen. Wenn wir wollten, könnten wir uns über Wochen mit Lebensmitteln eindecken ohne auch nur einmal das Haus verlassen zu müssen. Unsere heutigen Lebensmittel sind lecker, keine Frage!
Aber wie genau kommt dieser intensive Geschmack, der teilweise eine Art Suchtverhalten bei uns auslöst eigentlich zustande? Schuld daran sind kleine Helferli, die die Industrie sich herangezüchtet hat um Lebensmittel kostengünstig so schmackhaft wie möglich zu machen: sogenannte Geschmacksverstärker (der Bekannteste ist wohl das Glutamat). In diesem Artikel erkläre ich dir, was es mit diesen künstlichen Geschmacksverstärkern auf sich hat und welche Alternativen für natürliche Geschmacksverstärker zu stattdessen verwenden kannst.

Was sind eigentlich künstliche Geschmacksverstärker?

Nun umfasst der Begriff Geschmacksverstärker eine Vielzahl von Lebensmittelzusatzstoffen. Die reinen Geschmacksverstärker müssen heute auf Lebensmittelverpackungen kenntlich gemacht werden. Man erkennt sie an den E-Nummern (Exx). Der Grund dafür, dass das Gesetz die Lebensmittelindustrie mittlerweile zwingt den Inhalt dieser Stoffe anzugeben, liegt auf Hand. Viele dieser Geschmacksverstärker stehen im Verruf gesundheitsschädlich zu sein. Zudem lösen die künstlichen Helferstoffe in unserem Körper eine Art Verlangen aus mehr haben zu wollen.

Möchten wir unserem Körper etwas Gutes tun und ihn nicht mehr belasten als notwendig, so sollten wir weitestgehend auf Lebensmittel mit Geschmacksverstärkern verzichten. Leider ist dies teilweise einfacher gesagt als getan.

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Übrigens kannst du die Nährwerte für deine Quiche auch selber online berechnen mit Hilfe vom Rezeptrechner Online und der Rezeptrechner App.

Geschmacksverstärker ohne Kennzeichnung

Neben den reinen Geschmacksverstärkern, die durch die E-Nummern eindeutig identifiziert werden können (zeigt die Zutatenliste eines Lebensmittels als Inhaltsstoffe eine E-Nummer – Finger weg!), gibt es auch jede Menge Geschmacksverstärker, die noch nicht mit einer E-Nummer versehen sind und deshalb offiziell nicht unter die Kategorie „Geschmacksverstärker“ fallen obwohl sie in unserem Körper eine ähnliche gesundheitsschädliche Wirkung haben (.z.B. Hefeextrakt). Die Inhaltsstoffe vieler Lebensmittel sind folglich stark irreführend. So reicht es nicht auf das Vorhandensein von E-Nummern achten, sondern man muss darüber hinaus auch wissen, dass Hefeextrakt und Würze ebenfalls geschmacksverstärkende Wirkungen haben und die Gesundheit in gleichem Maße schädigen können.

So können Produkte vollgepumpt mit Zusatzstoffen sein ohne dass es auf den ersten Blick ersichtlich ist.
Um diese Verwirrung zu umgehen, empfiehlt es sich die Inhaltsstoffe der Lebensmittel genau zu studieren. Möchte man komplett auf Nummer sicher gehen sollte man komplett  auf verarbeitete Lebensmittel verzichten und stattdessen auf natürliche Lebensmittel zurückzugreifen.

Natürliche Geschmacksverstärker als Alternative

Keine Angst vor Butter

Viele beklagen, dass natürliche Lebensmittel langweilig und lasch im Geschmack sind, da sie im Vergleich zu stark Glutamat angereicherten Lebensmittel in der Tat ein wenig verblassen – was ja auch kein Wunder ist. Aber es gibt Möglichkeiten auch natürliche Lebensmittel auf natürlichem Wege geschmacklich anzureichern.

Neben Gewürzen ist insbesondere der Fettanteil entscheidend, denn Fett ist schließlich Geschmacksträger. Das wird zum Problem, wenn man versucht das Fett zu eliminieren und aus kalorienreichen Produkten kalorienärmere Alternativen zu zaubern – Stichwort light Produkte. Um die gleiche geschmackliche Wirkung eines nicht-light Produktes auf die light Variante zu übertragen ist die Industrie häufig gezwungen das eliminierte Fett gegen Geschmacksverstärker und Kohlenhydrate zu ersetzen. Das erzielt den gewünschten Effekte: Das Produkt hat weniger Fett und meist auch weniger Kalorien, da Kohlenhydrate nur 4,1 kcal je 100g mit sich bringen während Fett mit 9,3 kcal deutlich stärker ins Gewicht fällt. Doch immer mehr Studien zeigen, das Hauptproblem für das Übergewicht ist keineswegs das Fett. Insofern empfiehlt es sich, insbesondere auf light-Produkte und light Varianten zu verzichten. Die Gefahr durch light Produkte mehr zu essen und letztlich die Nährstoffaufnahme vom Fett hin zu den Kohlenhydraten zu verschieben ist viel zu groß. Zudem kann die Zugabe von Butter zu einem Gericht geschmacklich auf ganz natürlichem Wege wahre Wunder bewirken. Butter ist ein natürlicher Geschmacksverstärker, vor dem man keinerlei Angst haben sollte.

Neben Butter und Gewürzen gibt es aber auch noch einen anderen tollen kleinen natürlichen Geschmackshelferli auf pflanzlicher Basis: Die Avocado

Avocado ist ein natürlicher Geschmacksverstärker

Auch die Avocado gerät gern mal in Verruf. Im Gegensatz zu vielen anderen Gemüsesorten, enthält die Avocado relativ viel Fett. Aber genau dieses Fett ist ebenfalls ein absoluter Helferli um Gerichte schmackhaft zu machen ohne sie mit künstlichen Geschmacksverstärkern zu überschütten. Darüber hinaus bringt die Avocado auch noch jede Menge andere positive Eigenschaften mit sich.

Avocado ist reich an Vitaminen: z. B. Vitamin A, Alpha-Carotin, Beta-Carotin, Biotin und Vitamin E. Das Fett der Avocado fördert zudem die Aufnahme vieler fettlöslicher Vitamine ins Blut und hilft den Cholesterinspiegel zu senken.

Wofür eignet sich Avocado?

Avocado eignet sich hervorragend als Zugabe zum Salat, als Basis für Dressings oder Aioli oder einfach nur als Brotaufstrich oder „grüne“ Ergänzung zum Brotaufstrich. Einige tolle gesunde Rezepte mit Avocado findest du übrigens in meiner Rubrik Low Carb Rezepte mit Nährwertangaben. Zum Beispiel ist meine Low Carb Pfanne mit Avocado und Rindfleisch super lecker und wird nur mit natürlichen Geschmacksverstärkern zubereitet.

Noch einige praktische Tipps zur Avocado

Avocados reifen nicht im Kühlschrank, dort werden sie nur gummiartig und bitter im Geschmack. Es empfiehlt sich deshalb Avocados immer außerhalb des Kühlschranks zu lagern.

Wenn nur eine halbe Avocado verwendet wird, nimm den Teil ohne Kern. Der Kern enthält viele Enzyme, die dafür sorgen, dass die angeschnittene Frucht länger haltbar bleibt.

Mit Choose Your Level gesund ernähren ohne Geschmacksverstärker

Mit unserem Ernährungskonzept Choose Your Level versorgen wir dich mit Ernährungsplänen, die vollständig auf Geschmacksverstärker verzichten. Wir legen Wert auf Rezepte, die rein aus natürlichen Lebensmitteln bestehen. Den Geschmack erzielen wir durch jede Menge Kräuter und andere frische oder getrocknete Gewürze.
Neben Ernährungsplänen und Einkaufslisten versorgen wir dich mit tollen hilfreichen Tipps rund um das Thema Ernährung, Sport und Abnehmen. Durch viele Struktur, kleine Aufgaben, Übungen und jeder Menge Hilfsmittel (Arbeitsblätter, Rechner etc) überfordern wir dich nicht sofort mit zu vielen Informationen, sondern führen dich Stück für Stück an das Thema heran. Uns ist wichtig, dass du verstehst, warum dich gewisse Lebensmittel dick machen bzw welche Lebensmittel du eher meiden solltest. Dadurch schaffen wir, dir langfristig beim Abnehmen zu helfen und dein Wunschgewicht nachhaltig beizubehalten.

Abnehmen ohne Zucker und Weizen

Dass Zucker und Weizen nicht gesund sind und das Abnehmen behindern, haben viele von uns sicherlich schon einmal gehört. Aber warum ist das eigentlich so? In diesem Artikel beschäftige ich mich mit der Wirkung von Zucker und Weizen auf den Stoffwechsel und erkläre warum das Abnehmen ohne Zucker und Weizen vermutlich besser funktioniert. Zudem habe ich noch einige weitere tolle Tipps zum Abnehmen für dich. Sofern dein Ziel ist abzunehmen, empfehle ich dir auf jeden Fall auch mein Gratis E-Book zum Thema Energiebilanz Berechnen.

Negative Energiebilanz

7000 Kcal für 1kg Körperfett

Wer Abnehmen möchte, der muss täglich weniger Kalorien zu sich nehmen als er verbraucht. Das Prinzip der negativen Energiebilanz ist ein Grundprinzip des Abnehmens und auch Somatropin kann dieses Prinzip nicht aushebeln.

In meinem Gratis E-Book erkläre ich dir, wie hoch dein tägliches Kaloriendefizit ausfallen sollte um abzunehmen und wie du langfristig sicherstellst, dass deine Energiebilanz negativ bleibt. 

Der menschliche Stoffwechsel

Der menschliche Stoffwechsel (auch Metabolismus genannt) ist die Grundlage aller lebenswichtigen Vorgänge im Körper und entscheidet maßgeblich über unseren Erfolg oder Misserfolg beim Abnehmen. Gern wird der „langsame Stoffwechsel“ als Begründung für unser stagnierendes Gewicht herangezogen. Doch sind unsere Stoffwechsel wirklich so unterschiedlich wie wir meinen? Sind einige von uns tatsächlich mit einem „guten“ Stoffwechsel ausgestattet während andere mit ihrem langsamen Stoffwechsel Kalorien einsparen können ohne Ende und dennoch nicht abnehmen?

Der Stoffwechsel ist eine komplexe Sache keine Frage. Er umfasst alle Prozesse zur chemischen Umwandlung von Stoffen in unserem Körper. Zu denen gehören:

  • unsere Nahrungsaufnahme
  • die Umwandlung der Stoffe in Energie (die Verdauung)
  • sowie die Ausscheidung der Stoffwechselendprodukte.

Die jeweiligen Vorgänge laufen dabei in jeder einzelnen der 10 Billionen Zellen in unserem Körper ab. Und nur wenn all diese Zellen im Gleichgewicht, in einer sogenannten Koexistenz, existieren, bleiben wir gesund.

Um dieses Gleichgewicht zu gewährleisten müssen wir 2 Dinge sicherstellen:

  • Wir müssen unseren Zellen die notwendigen Nährstoffe zur Aufrechterhaltung aller Funktionen zur Verfügung stellen
  • Wir müssen unseren Zellen ein funktionierendes Abwassersystem zur Entsorgung der Stoffwechselendprodukte zur Verfügung stellen.

Nur wenn unsere Zellen bekommen, was sie benötigen, kannibalisieren sie sich nicht gegenseitig: Gerät der Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht, kommt es zu Stoffwechselstörungen, die letztlich in Hautunreinheiten, Übergewicht, einer Schwächung des Immunsystems, Diabetes, Bluthochdruck und anderen Krankheiten enden können.

Nutze den Rezeptrechner Online um die Kohlenhydrate und Nährwerte für deine eigenen Mahlzeiten zu berechnen. 

Der PH Wert ist entscheidend

Das so dringend notwendige Gleichgewicht unserer Stoffwechsels lässt sich u.a. auch durch unseren ph Wert messen.

Der ph Wert gibt an, wie sauer wir sind und liegt zwischen 0 (sehr sauer) und 14 (sehr basisch). Der ph Wert unserer Körpers schwankt je nach Körperbereich:

Blut: 7,3 – 7,45 (basisch)
Darm: 8,0 (basisch)
Magensaft (1,0 – 1,3)
Harn (4,8 – 8,0)

Ein für den Menschen gesunder ph Wert (im Blut gemessen) sollte bei 7,4 liegen, also leicht basisch sein. In diesem Umfeld laufen die Stoffwechselreaktionen am besten ab. Eine Abweichung des ph Wertes nach oben oder unten hat massive Stoffwechselstörungen zur Folge.

Zu viel Zucker führt zu Übersäuerung

Häufig hört man in diesem Zusammenhang auch den Begriff „Übersäuerung“:
Dies bedeutet nicht, dass der Körper in seiner Gesamtheit zu sauer ist (also einen zu niedrigen ph Wert aufweist). Vielmehr bedeutet eine Übersäuerung, dass der Säuren-Basen-Haushalt des Körper gestört ist. Das heisst die Körperbereiche, die im Normalzustand basisch sind, sind plötzlich zu sauer und andere Körperbereiche, die im gesunden Zustand sauer sein sollten, haben plötzlich einen höheren ph Wert.

Aber sauer macht doch lustig – oder etwa nicht?

Um die bei der Verdauung entstehenden Säuren abtransportieren zu können, muss der Körper diese zunächst neutralisieren. Dazu benötigt er basische Puffersubstanzen (z.B: Calcium, Magnesium, Kalium). Genau diese Substanzen bekommt der Körper in der Regel jedoch nicht in rauen Mengen zur Verfügung gestellt (und schon gar nicht wenn wir uns überwiegend von Fertigprodukten ernähren). Zudem benötigt unser Körper diese Substanzen auch für eine Vielzahl anderer lebenswichtiger Aufgaben.

Solange Mineralstoffe und Fertigprodukte in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen, ist dies noch kein Problem. Kritisch wird es, wenn wir uns überwiegend von diesen Produkten und mineralstoffarm ernähren, was leider jedoch ganz oft der Fall ist.

Die Tücken einer sauren Ernährung

Die Folge der einseitigen, mineralstoffarmen Ernährung ist eine Säureflut, die der Körper mit dem Mineralstoffmangel keineswegs mehr in der Lage ist zu neutralisieren. Fehlen dem Körper die dringend benötigten Mineralien, ist er gezwungen sich selbst zu berauben. Er zieht die Mineralien aus Knochen, Zähnen, Haaren, Blut, Organen etc. Kurzfristig sichert er sich damit das Überleben, denn in einem übersäuertem Umfeld ist das Überleben der Bakterien kurzfristig bereits einem großen Risiko ausgesetzt. Langfristig riskiert der Körper allerdings schwere Schäden (Karies, Osteoporose, Haarausfall…).

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Übersäuerung führt zu Gewichtszunahme

Parallel dazu beginnt der Körper immer mehr Fettzellen anzulegen denn Fettzellen eignen sich hervorragend als Zwischendepot für all die überschüssigen Säuren und Giftstoffe, die er nicht vernünftig abtransportieren konnte weil der Stoffwechsel in Summe gestört ist. Das ist wichtig zu verstehen, denn daraus ergibt sich ein grundlegendes Prinzip einer jeden Diät:

Zu viel Säure führt zu Übergewicht oder Wer übersäuert ist, nimmt nicht ab

Der mit der Säure in den Fettzellen kommen gleich 2 Probleme auf uns zu: Solange wir „sauer“ sind, wird der Körper einen Teufel tun, die Fettzellen aufzugeben. Es fällt es uns deutlich schwerer abzunehmen solange wir übersäuert sind. Zwingen wir unseren Körper durch eine drastische Gewichtsabnahme dazu, die Fettreserven als Energiequelle zu nutzen, werden mit der Verbrennung der Fettzellen all die Säuren und Giftstoffe in unserem Körper freigesetzt, „wir vergiften unseren Körper“.

Neben den Gewichtsproblemen kommt die Säure mit weiteren unangenehmen Nebenwirkungen: Neben den Fettzellen werden die überschüssigen Säuren als sogenannte Schlacken überall im Körper „zwischengelagert“. Dadurch versperren sie jedoch oftmals den Weg für die eigentlich wichtigen Stoffwechselvorgänge und verursachen somit u.a. Bluthochdruck,  Haarausfall, unreine Haut, Nierensteine, schmerzende Gelenke…). Das Immunsystem in Summe wird geschwächt und kann nur noch mit halber Kraft gegen Infektionen, Viren etc vorgehen. Ein Teufelskreis beginnt.

Die Lösung: Weniger Zucker und Weizen um abzunehmen

Die Lösung lautet: Basische Ernährung. Über unsere Ernährung können wir einen Großteil unserer Stoffwechselprodukte aktiv mitgestalten. Nehmen wir nur wenige Säuren auf, kann unser Körper auch nicht übersäuern.
Du fragst dich jetzt, was du nun essen musst für eine basische Ernährung?

Zu den basischen Lebensmitteln gehören u.a.:  jegliche Gemüse und Obstsorte, Pilze, Kräuter und Salate, Sprossen und Keime, Mandeln (andere Kerne, Nüsse und Samen gelten als gute Säurebildner)

Zu den säurebildenden Lebensmitteln gehören: Fleisch und Fisch aus konventioneller Landwirtschaft, Eier, Milchprodukte, Alkohol

Zudem gibt es einige weitere positive Säurebildner wie z.B. Hülsenfrüchte, Tofu, tierische Produkte aus biologischem Anbau, Hirse und viele mehr.

Das bedeutet nicht, dass du dich ab morgen nur noch von diesen Lebensmitteln ernähren solltest. Aber unter Umständen gehst du von nun an ein wenig bewusster mit dem um, was du isst.

Welche Lebensmittel haben viel Zucker?

Ein erster Schritt zur gesunden Ernährung und zum Gewichtsverlust ist der Verzicht auf Zucker und Weizen, nicht zuletzt auch weil man es dadurch meist schafft seinen Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Wer sich nicht tagtäglich mit Lebensmitteln beschäftigt, hat zu Beginn meist gar kein Gefühl dafür, welche Lebensmittel überhaupt wie viel Zucker oder Weizen beinhalten. Zur Vereinfachung empfehle ich deswegen zunächst einmal Kohlenhydrate generell zu reduzieren. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick zum Kohlenhydratgehalt der gängigsten Lebensmittel eingeteilt in 3 verschiedene Kategorien:

Kohlenhydrate Sparen

Wusstest du, dass es zu Beginn einer Diät durchaus Sinn machen kann auf Kohlenhydrate zu verzichten? Der Verzicht auf Kohlenhydrate führt zu weniger Appetit und weniger Heißhungerattacken.

Wer sich jetzt fragt, welche Lebensmittel wenig Kohlenhydrate haben, für den habe ich genau das Richtige.

Um dir einen einfachen Überblick über den Kohlenhydrategehalt deiner Lebensmittel zu verschaffen, dient meine Low Carb Lebensmittel Liste, die du dir als PDF über den Button heruntergeladen werden kann.

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Meide industrielle Fertigprodukte

Wie sauer oder basisch wir letztlich sind, wird sehr stark mitbestimmt über das, was wir essen/ trinken: Lebensmittel können grundsätzlich eingeteilt werden nach Säurebildnern und Basenbildnern. Mit der industriellen Produktion von Lebensmitteln sind wir heute überhäuft mit Säurebildnern. Künstliche Zusätze wie Stabilisatoren, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe etc sind extrem säurebildend. Zucker und Weizen sind in vielen Fertigprodukten in rauen Mengen zu finden. Wir werden im Supermarkt von Säuren nur so überhäuft ohne dies teilweise bewusst wahrzunehmen. Um zu verhindern, dass du unbewusst viel Zucker und Weizen zu dir nimmst, empfiehlt es sich viel selber zu kochen und den Fokus auf natürliche Zutaten zu sehen.

Rezepte ohne Zucker und Weißmehl

Auf Chooseyourlevel findest du ein großes Angebot an gesunden Rezepten ohne Zucker und Weizen. Ich nutze zahlreiche gesunde Alternativen. So kann man Zucker zum Beispiel super durch Honig ersetzen. Statt normales Weizenmehl zu verwendet bietet sich häufig Mandelmehl als gesunde Alternative an. Für all meine Rezepte habe ich dabei die Nährwertangaben mit Hilfe vom Rezeptrechner Online berechnet. Zu jedem Rezept findest du eine entsprechende Nährwerttabelle mit Angabe der Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett und Kcal). Zudem findest du einen Button „im Rezeptrechner öffnen“, über den du zum Rezeptrechner Online gelangst und das Rezept auch abwandeln kannst. Wenn du auch gerne den Zucker für deine Rezepte und Mahlzeiten berechnen möchtest, dann benötigst du einen Rezeptrechner PRO Zugang

Zucker für Rezepte Berechnen

Berechne mit Hilfe vom Rezeptrechner PRO die Nährwertangaben für deine individuellen Rezepte und Mahlzeiten:

  • je 100g, je Rezept, je Portion
  • Makronährstoffe (kcal, Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett)
  • Zucker, ges. Fettsäuren, Salz
  • Ballaststoffe