Durch Somatropin Abnehmen?

Durch Somatropin Abnehmen?

Durch Somatropin Abnehmen?

Im Netz kursiert seit einiger Zeit eine neue Diät, dass man durch Somatropin abnehmen kann. Häufig ist allerdings nicht die Rede von Somatropin, sondern von dem Wachstumshormon HgH. In diesem Artikel erkläre ich euch die Zusammenhänge und fasse zusammen, was von diesem ganzen Hokuspokus wissenschaftlich bewiesen ist und wo es sich tatsächlich in erster Linie um Marketing Sprüche handelt.

Was ist eigentlich Somaptropin?

Somatropin ist ein Wachstumshormon, welches im menschlichen und tierischen Organismus vorkommt. Das Hormon wird im Gehirn, genauer noch im Vorlappen der Hypophyse, gebildet. Die größte Menge des Hormons wird im Schlaf gebildet. Aus diesem Grund gibt es weitere Synonyme für Somatropin. Das bekannteste Synonym ist Wachstumshormon (im englischen Human Growth Hormone, abgekürzt HGH). Daneben hört man ab und zu auch vom Growth Hormone (GH), Wachstumshormon (WH) oder Somatropes Hormon (STH).

Besteht ein Zusammenhang zwischen Somatropin und dem Wachstumshormon HGH?

Ja, es besteht ein Zusammenhang. Beides sind Bezeichnungen für ein und dasselbe Hormon. Die Abkürzung HGH steht für die englische Bezeichnung Human Growth Hormone, oder eben auf deutsch Wachstumshormon. Eine weitere Abkürzung, die man häufig findet ist WH für Wachstumshormon.

Wirkung von Somaptropin im Körper

Somatropin ist ein sehr wichtiges Hormon für das Wachstum. Eine Überproduktion des Hormons führt zu Riesenwuchs. Ein Mangel des Hormons führt zu Kleinwuchs. Dies gilt natürlich insbesondere in den Jahren, in denen der menschliche Körper sich noch im Wachstum befindet. Aber auch später im Erwachsenenalter kann insbesondere ein Mandel an Somatropin spürbare Auswirkungen haben. Ein Mangel an Somatropin kann zu einem erhöhten Körperfettanteil führen und damit gleichzeitig zu einer reduzierten Muskelmasse. Daraus ließe sich indirekt natürlich schlussfolgern, dass Somatropin beim Abnehmen helfen kann. Aber stimmt das wirklich?

Kann Somatropin beim Abnehmen helfen?

Mittlerweile gibt es einige Arzneimittel, die künstlich hergestelltes Somaptropin beinhalten. Somaptropin wird gern als Anti Aging Mittel oder auch im Bodybuilding verwendet. Allerdings gibt es bisher keine Langzeitstudien, die eine nachweisbare Wirkung bestätigen. Damit gibt es bisher also keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass künstlich zugeführtes Somatropin beim Abnehmen helfen kann. Allerdings gibt es bereits erste Hinweise, dass zum Beispiel Vitamin C die Bildung von Somatropin fördert. Ebenso sollen intensive Belastungen (Sport, also insbesondere Intervalltraining) die Bildung von Somatropin fördern und somit einen positiven Einfluss auf die Fettverbrennung, die Regeneration, das Muskelewachstum und das Zellalter haben. Wenn Somatropin für Regenerationsarbeiten an den Zellen benutzt wird, benötigt es dafür Energie. Diese Energie gewinnt das Hormon vorwiegend aus Fett, weswegen Somatropin letztlich auch die Fettverbrennung fördern soll. Es gibt dazu also erste Theorien, aber bisher keine Langzeitstudien.

Was heißt das jetzt? Kann ich mir Somatropin Abnehmen?

Ich, für mich persönlich, schließe daraus folgendes:
Es gibt einige Indizien dafür, dass Vitamin C und Sport die Somatropin Bildung fördern und dies wiederum die Fettverbrennung nachts fördert. Die künstliche Einnahme von Somatropin hingegen hat bisher kaum eine Wirkung auf die Fettverbrennung bzw das Abnehmen wissenschaftlich nachgewiesen. Dass Vitamin C und Sport einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und dieFettverbrennung haben, wussten wir auch schon vorher. Ich betrachte dies daher eher als eine Bestärkung darin, viel Gemüse und Obst (also viel Vitamin C) zu mir zu nehmen und regelmäßig Sport zu machen. Das scheint nach wie vor einfach die gesündeste, wirkungsvollste und günstigste Variante zu sein um abzunehmen.

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Intervall Fasten – Einführung für Anfänger

Intervall Fasten – Einführung für Anfänger

Intervall Fasten

Intervall Fasten ist ein uraltes Geheimnis der Gesundheit und wurde bereits von unseren Vor-Vorfahren vor Jahrhunderten praktiziert. Momentan ist Fasten wieder Mode. In diesem Artikel erfährst du alles, was du über das Intervall Fasten wissen solltest.

Intervall Fasten – heißt das nicht hungern?

Nein. Fasten unterscheidet sich vom Hungern in einem elementaren Punkt: Kontrolle. Hungern ist die unfreiwillige Abwesenheit von Nahrung. Sie ist weder absichtlich noch kontrolliert. Fasten hingegen ist das freiwillige Zurückhalten von Nahrung aus geistlichen, gesundheitlichen oder anderen Gründen.
Du hast Zugang zum Essen, aber du entscheidest dich, nicht zu essen. Dies kann für einen beliebigen Zeitraum von wenigen Stunden bis hin zu Tagen oder sogar Wochen dauern. Fasten kann jederzeit begonnen und auch wieder beendet werden. Fasten hat keine Standarddauer. Wenn du nicht isst, fastest Du. So ist z.B. auch die Pause zwischen Abendessen und einem späten Frühstück am Folgetag ein Fastenzeitraum von ca. 12 – 14 Stunden.

Wie funktioniert Intervall Fasten?

Im Kern ermöglicht das Fasten dem Körper, überschüssiges Körperfett abzubauen. Wichtig ist dabei zu verstehen, dass Fasten eigentlich völlig normal ist und keineswegs schädlich oder schlecht für die Gesundheit. Körperfett ist gespeicherte Nahrungsenergie. Nehmen wir keine Nahrung zu uns, bedient der Körper sich seiner Glykogenspeicher bzw. Fettreserven.

Wenn wir essen, wird mehr Nahrungsenergie aufgenommen, als sofort verbraucht werden kann. Ein Teil dieser Energie muss für den späteren Gebrauch gespeichert werden. Insulin ist das Schlüsselhormon bei der Speicherung von Nahrungsenergie. Insulin steigt beim Essen an und hilft, die überschüssige Energie auf zwei verschiedene Arten zu speichern. Zucker kann zu langen Ketten verbunden werden, die als Glykogen bezeichnet werden und dann in der Leber gespeichert werden. Es gibt jedoch begrenzten Speicherplatz; und sobald dieser erreicht ist, beginnt die Leber, die überschüssige Glukose in Fett umzuwandeln.
Ein Teil dieses neu entstandenen Fettes wird in der Leber gespeichert, aber das meiste davon wird in andere Fettdepots im Körper gebracht. Dabei gibt es keinerlei Begrenzung der Menge an Fett, die unser Körper erzeugen kann.

Somit gibt es also zwei komplementäre Energiespeichersysteme in unserem Körper. Ein System ist leicht zugänglich, hat jedoch nur begrenuten Speicherplatz (Glykogen), und das andere ist schwieriger zugänglich, hat aber unbegrenzten Speicherplatz (Körperfett).

Wenn wir nicht essen, verläuft der Prozess umgekehrt. Der Insulinspiegel sinkt und signalisiert dem Körper, die gespeicherte Energie zu verbrennen, da sie nicht mehr durch die Nahrung kommt. Blutzucker fällt, so dass der Körper jetzt Glukose aus dem Speicher ziehen muss, um Energie zu verbrennen.

Glykogen ist die am leichtesten zugängliche Energiequelle. Es wird in Glukosemoleküle zerlegt, um die anderen Zellen mit Energie zu versorgen. Dies kann genug Energie liefern, um den Körper für 24-36 Stunden mit Energie zu versorgen. Danach fängt der Körper an, Fett für Energie abzubauen.

Der Körper existiert letztlich also nur in zwei Zuständen – dem „essenden“ (insulinreichen) Zustand und dem „fastenden“ (insulinarmen) Zustand. Entweder speichern wir Nahrungsenergie oder wir verbrennen sie. Wenn Energieaufnahme und Energieverbrauch ausgeglichen sind, nehmen wir weder zu noch ab.

Wenn wir anfangen zu essen, sobald wir morgens aufstehen und nicht aufhören zu essen, bis wir schlafen gehen, verbringen wir fast unsere ganze Zeit im gefütterten Zustand und rauben damit unserem Körper Zeit die Nahrungsenergie zu verbrennen.

Im Wesentlichen erlaubt das Fasten dem Körper, seine gespeicherte Energie zu nutzen.

Vorteile des Intervall Fastens

Der offensichtlichste Vorteil des Fastens ist die Gewichtsabnahme. Es gibt jedoch eine Vielzahl von Vorteile.
Einige der körperlichen Vorteile des Fastens umfassen:

  • Verbesserte geistige Klarheit und Konzentration
  • Gewichts- und Körperfettverlust
  • Senkung des Insulin- und Zuckerspiegels im Blut
  • Mehr Energie
  • Verbesserte Fettverbrennung
  • Höhere Konzentration des Wachstumshormons
  • Senkung des Cholesterinspiegels im Blut
  • Aktivierung der Zellreinigung
  • Reduzierung von Entzündungen

Das Fasten bietet damit deutlich mehr Vorteile als zahlreiche Diäten.
Im Gegenteil zu herkömmlichen Diäten, die den Alltag tendenziell noch verkomplizieren, ist Fasten ziemlich einfach. Abgesehen davon spart Fasten jede Menge Geld und Zeit 😉

Verschiedene Arten des Fastens

Kürzere Fastenzeiten (<24h)

Fasten bietet unendliche Flexibilität. Du kannst mehrere Tage oder nur ein paar Stunden fasten:

16:8 Fasten

Dazu gehört das tägliche Fasten für 16 Stunden. Manchmal wird dies auch als 8-Stunden-Fenster“ bezeichnet. Du isst alle deine Mahlzeiten innerhalb von 8 Stunden und fastest für die restlichen 16 Stunden. Dies geschieht in der Regel täglich oder fast täglich. Zum Beispiel kannst du all deine Mahlzeiten innerhalb des Zeitraums von 11:00 Uhr und 19:00 Uhr einnehmen. In der Regel bedeutet dies, das Frühstück auszulassen. Du isst zwei oder drei Mahlzeiten innerhalb einer 8-Stunden-Periode.

20:4 Fasten

Dies beinhaltet ein 4-Stunden-Fenster und ein 20-Stunden-Fasten. Zum Beispiel könntest du jeden Tag zwischen 14:00 und 18:00 Uhr essen und die anderen 20 Stunden lang fasten. Im Allgemeinen würde dies bedeuten, innerhalb dieses Zeitraums entweder eine oder zwei kleinere Mahlzeiten zu sich zu nehmen.

Längere Fastenzeiten (>24 Stunden)

24-Stunden-Fasten

Dazu gehört das Fasten von Abendessen zu Abendessen (oder Mittagessen zu Mittag). Wenn du am ersten Tag zu Abend isst, überspringst du das Frühstück und das Mittagessen des nächsten Tages und isst am zweiten Tag wieder zu Abend. Das bedeutet, dass du immer noch täglich isst, aber nur einmal an diesem Tag. Dieses Art des Fastens würdest du dann zwei- bis dreimal pro Woche machen.

36-Stunden-Fasten

Damit fastest du mehr als einen ganzen Tag. Wenn du zum Beispiel am ersten Tag zu Abend isst, würdest du den ganzen zweiten Tag fasten und erst am dritten Tag wieder essen. Dies hilft in der Regel noch stärker beim Abnehmen. Außerdem vermeidest du, in die Versuchung zu gelangen, dich am zweiten Tag beim Abendessen völlig zu überessen.

Wer sollte NICHT fasten?

Du solltest nicht fasten, wenn du eines der folgenden Kriterien erfüllst:

Du hast Untergewicht (BMI < 18,5)
Du bist Schwanger – Du brauchst die zusätzlichen Nährstoffe für Dein Kind.
Du stillst aktuell – Du brauchst die zusätzlichen Nährstoffe für Dein Kind.
du bist unter 18 Jahre alt – Du brauchen zusätzliche Nährstoffe, um zu wachsen.
Du hast Diabetes
Du nimmst verschreibungspflichtige Medikamente

Laufe ich Gefahr beim Fasten in den Hungermodus zu fallen

Nein. Das ist einer der häufigste Mythos vom Fasten. Tatsächlich geschieht genau das Gegenteil. Studien zeigen, dass das Fasten sogar den Grundumsatz erhöhen kann.

Kann ich während des Fastens trainieren?

Ja, du solltest während des Fastens alle deine üblichen Aktivitäten, auch Sport, fortsetzen. Du brauchst keine Nahrung um dich zu bewegen. Während dieser Zeit verbrennt dein System Körperfett zur Energiegewinnung.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Kopfschmerzen sind häufig und verschwinden nach den ersten Fastenzeiten. Solltest du Kopfschmerzen bekommen, nimm etwas mehr Salz zu dir, dies hilft häufig Kopfschmerzen zu lindern.
Wenn Dein Magen zu Glucksen anfängt, kann Mineralwasser helfen.

Warum steigt mein Blutzucker während des Fastens?

Das liegt an den hormonellen Veränderungen, die während des Fastens auftreten. Dein Körper produziert Zucker, um sich mit Energie zu versorgen.

Wie gehe ich mit dem Hunger um?

Der Hunger vergeht nach einer Weile. Bei längerem Fasten steigt der Hunger oft bis in den zweiten Tag hinein. Spätestens an Tag 3 oder Tag 4 solltest du dein Hungergefühl völlig verloren haben. Dann gewinnt dein Körper ausschließlich durch Fett seine Energie.

Laufe ich Gefahr Muskelmasse zu verbrennen

Nein. Während des Fastens baut der Körper zunächst Glykogen in Glukose zur Energiegewinnung ab. Danach erhöht der Körper den Fettabbau, um Energie zu liefern. Überschüssige Aminosäuren (die Bausteine der Proteine) werden auch für Energie verwendet, aber der Körper verbrennt nicht seine eigenen Muskeln für den Treibstoff.

Am Ende des Fastens

Vorsichtig. Je länger du fastest, desto sanfter solltest du deinen Körper im Anschluss wieder an das Essen gewöhnen. Isst du zu schnelle eine zu große Mahlzeit, sind Magenschmerzen häufig das Ergebnis.

Ist es nicht wichtig, jeden Morgen zu frühstücken?

Nein, ist es nicht. Dies ist ebenfalls ein alter Mythos. Das Weglassen des Frühstücks gibt Deinem Körper einfach mehr Zeit, Fett für Energie zu verbrennen. Da der Hunger am Morgen am geringsten ist, ist es oft am einfachsten, das Frühstück zu überspringen.

Können Frauen fasten?

Auf jeden Fall. Die einzige Ausnahme sind Frauen, die untergewichtig sind, schwanger sind oder stillen. Ansonsten gibt es keinen Grund, nicht zu fasten.

Rezept: Low Carb Wrap

Rezept: Low Carb Wrap

Rezept: Low Carb Wrap

Dieses Rezept ist klasse. Wir arbeiten hier mit einem einfachen Rezept für selbstgemachte low carb wraps (keto wraps) aus Leinsamen und Wasser. Das Rezept ist dadurch absolut low carb geeignet da die Wraps quasi völlig frei von Kohlenhydraten sind. Wenn ihr die Füllung entsprechend milchfrei gestaltet, könntet ihr diese Tortillas auch super gut für Paleo Wraps benutzen. In diesem Falle haben wir uns für ein Low Carb Rezept entschieden welches aufgrund des Quarks jedoch nicht paleo geeignet ist.

Zutaten für 2 Portionen

Für den selbstgemachten Wrap Teig

  • 1 Tasse (ca. 150g) Leinsamenmehl
  • 1 Tasse Wasser
  • 1/2 TL Salz, 1/4 TL Kurkuma, 1/4 TL Knoblauch (gemahlen)

Für die Füllung

  • 1 Avocado
  • 400g Hühnchen
  • Paprika, Kreuzkümmel, Olivenöl, 2 Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer
  • 50g getrocknete Tomaten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 50g Feta
  • 30g Rucola
  • 1 Paprika
  • 2 Tomaten

Für die Sour Creme

  • 200g Magerquark
  • 2 TL Senf
  • Saft einer Limette
  • 2 TL Honig
  • Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Zubereitungszeit ,
Portionen 2.

selbst gemachter low carb Tortilla Teig:

  1. Leinsamenmehl mit den Gewürzen vermischen. Übrigens: Wer kein Leinsamenmehl hat, kann auch 1 cup geschrotete Leinsamen oder normale Leinsamen nehmen und diese im Mixer zu Leinsamenmehl verarbeiten.
  2. 1 cup Wasser in eine beschichtete Pfanne geben und zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, das Leinsamenmehl dazu geben und mit Hilfe eines Holzlöffels zu einem Teig Klumpen verarbeiten. Den Klumpen im Anschluss mit den Händen weiter kneten. Wenn der Klumpen zu klebrig ist, noch etwas Leinsamenmehl hinzugeben.
  3. Den Klumpen nun in 4 gleich große Teile teilen und jeweils 1 Stück Klumpen zwischen 2 Stück Backpapier mit Hilfe von einem Nudelholz zu einem glatten Teig ausrollen. Im Anschluss mit Hilfe einer runden Form (z.B. Müslischale) und einem Messer aus dem Teig runde Tortillas schnitzen. Die Reste vom Teig können (ähnlich Plätzchen Teig) für einen der weiteren Teig Klumpen mit verarbeitet werden.In der Regel sollten aus dem Teig 4-5 Tortillas entstehen.
  4. Die Tortillas können im Anschluss in einer trockenen beschichteten Pfanne ohne Öl auf mittlerer Stufe kurz von beiden Seiten gebacken werden, dazu den Tortilla jeweils 1-2 min pro Seite in der Pfanne backen.
  5. Die Tortillas können im Anschluss warm und kalt genossen werden.

Für die Füllung

  1. Die Frühlingszwiebeln und die getrockneten Tomaten in Streifen/ Scheiben schneiden.
  2. Das Hühnchen in Streifen schneiden und mit etwas Öl, Paprikapulver, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und den 2 gepressten 2 Knoblauchzehen entsprechend marinieren. Das Fleisch in einer Pfanne scharf anbraten, im Anschluss die Frühlingszwiebeln und die getrockneten Tomaten hinzugeben und alles für einige Minuten köcheln lassen.

Für die Sour Creme

  1. Den Magerquark mit 1 Schuss Olivenöl, Limettensaft, Honig, Senf, Salz, Pfeffer abschmecken und mit gehacktem Schnittlauch vermischen.
  2. Paprika in Streifen schneiden. Tomaten in Würfel schneiden. Rucola waschen. Avocado in Streifen schneiden. Feta in Würfel schneiden.

Ihr könnt die Füllung für den Wrap nun einfach servieren oder die Wraps bereits vorfertigen und den fertigen Wraps servieren. Für größere Gruppen macht es sicherlich mehr Sinn, wenn jeder sich seinen eigenene Wraps nach Belieben zusammenstellen kann.

Nährwerte je Portion: 550 kcal; 12g Kohlenhydrate; 67g Eiweiß; 24g Fett

Übrigens: Du kannst die individuellen Nährwertangaben deiner Rezepte auch selbst berechnen mit Hilfe unseres Rezeptrechners.

App: www.rezeptrechner.de

Browser Version: www.rezeptrechner-online.de

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Yoga Retreat Suan Sati

Yoga Retreat Suan Sati

6 Tage Suan Sati Yoga Camp

Auf meiner aktuellen Reise durch Südostasien hatte ich schon vorher beschlossen viel Yoga zu machen. Bereits einige Wochen im Voraus habe ich aus diesem Grund auch 6 Tage/ 5 Nächte in dem Yoga Camp Suan Sati nördlich von Chiang Mai (Nordthailand) verbracht. Ich bin nach wie vor absolut begeistert von der Woche und möchte vielleicht den ein oder anderen unter euch mit diesem Artikel ausreichend begeistern, um es selbst einmal auszuprobieren;)

Das Camp

Das Yoga Camp, in dem ihr die Woche verbringt, liegt knapp 40min Fahrtzeit nordöstlich von Chiangmai. Das Camp wurde erst Anfang 2017 eröffnet und beruht auf einem 100%igen Nachhaltigkeitskonzept, das heißt, man versucht alles, was im Camp anfällt zu recyceln und weitestgehend auf Müll (insbesondere Plastik und Cermiekalien) zu verzichten. Das Camp verfügt über einen eigenen Garten, in dem zahlreiche Thailändische Obst- und Gemüsesorten sowie immens viele Kräuter und Gewürze angebaut werden. Darüber hinaus ist das gesamte Camp aus natürlichen Werkstoffen und Materialien gebaut. Es gibt fließend Wasser (sogar warm!) und ausreichend Strom inklusive Steckdosen in allen Bungalows und Dorms.

Essen und Trinken

Da fast alles im Camp angebaut wird, ist das Camp 100% auf veganes Essen ausgerichtet. Es wird super viel mit frischen Thai Suppen gearbeitet.

Das Frühstück besteht immer aus einer Kombination von jeder Menge frischer Früchte, (Schoko-)Porridge, Müsli, frisch gebackenen Waffeln und anderen Leckerein.

Zum Mittag- und Abendessen gab es in der Regel ausreichend sticky rice (klebrigen dicken Reis), frische Salate,Gemüsesticks, Thai Curry, gebratenes oder frittiertes Tofu und super leckere Nachtische wie z.B. sticky Mango Rice, Banane in süßer Kokosmilch, frittierte Banane oder veganer Schoko Brownie. Euch wird es an nichts fehlen – Sorge nicht satt zu werden ist absolut unbegründet. Es gibt zudem ein ständiges Angebot an matcha Tee (grüner Tee), kaltem ungesüßten Eistee, Kaffee und natürlich ausreichend Wasser. Und wer zwischendurch noch Hunger bekommt, kann sich für 50 Bath (1,30 €) auch noch einen Schoko Brownie oder eine Kokosnuss kaufen  😉

Ich esse in der Rgeel nicht vegan und auch nach dem Camp habe ich es genossen wieder Rührei und Fleisch zu futtern;) Dennoch hat es mir in der Woche an kaum etwas gefühlt. Das Essen ist extrem gesund und super lecker. Ihr werdet es lieben! Es ist zudem extrem abwechslungsreich. Wer sich gern gesund ernährt (so wie ich), fühlt sich wie in den 7. Himmel versetzt. Ich habe kein einziges Mal erlebt, dass jemand etwas nicht mochte.

Der Ablauf

Da das Camp erst vor kurzem eröffnet hat, testen sie noch unterschiedliche Konzepte, Anfang November haben sie mit einem sogegannten winter retreat gestartet. Bis Oktober war das Camp rund um die Uhr geöffnet und jeder konnte selbst entscheiden, wie lange er bleiben möchte. Das Winter Retreat sieht einen klaren Rhythmus vor: Jede Woche kommt eine neue Gruppe und wer bucht, bucht für die gesamte Woche, als 5 Nächte/6 Tage (Anreise am Sonntag Morgen/ Abreise Freitag Mittag).

Das Winter Retreat hat den immensen Vorteil, dass die Gruppe zur gleichen Zeit startet und aufhört. Das führt zu einem extrem starken Zusammenhalt. Wir haben uns bereits im Truck auf dem Weg zum Camp angefreundet und innerhalb der Woche haben sich viele neue Freundschafften gebildet. Insbesondere für Backpacker ist das genial, da man ggf auch im Anschluss mit den Leuten weiterrreist oder sich einfach später nochmal wiedertrifft.

Los ging es also am Sonntag Morgen (5.11.2017). Dabei wurden wir alle gegen 9Uhr morgens in Chiang Mai im Zentrum in einem Cafe abgeholt und mit Trucks zu dem Camp gebracht. Im Camp wurden wir direkt von Will und seiner Partnerin Lisa begrüßt. Nachdem wir uns kurz mit frischen Früchten, leckerem Tee stärken durften, bekamen wir die erste Einführung in das Camp sowie die Zuteilung der Zimmer. Im Anschluss gab es das erste köstliche Mittagessen. Am Nachmittag starteten wir dann mit der ersten Yogastunde (90-105min). Grundsätzlich sollen wir immer 5-10min vor Start der Yogastunde da sein. Direkt im Anschluss an die Yogastunde ( 17:45 Uhr) gibt es Abendessen.  Um diese Zeit setzt auch die Dämmerung ein, innerhalb der nächsten 30min wird es im Camp relativ dunkel, sodass man auf jeden Fall ein Headlight oder Taschenlampe mitbringen sollte um zur Toilette zu finden;)

Die nächsten 5 Tage starten immer mit einem ähnlichen Ritual: Um 5:30 Uhr weckt Will uns, indem er im gesamten Camp auf und ab läuft und dabei ein lautes Gong ertönen lässt. Danach haben wir 20-25 min Zeit, kurz Zähne putzen, Morgentoilette, anziehen und zum Yogahaus. Die gesamte Yogastunde am Morgen dauert von 6:00 – 8:30 Uhr. Die ersten 45min widmen sich in der Regel der Meditation, im Anschluss gab es die unterschiedlichsten Yoga Formen (Vinyasa, Hatha, Yin…). Direkt im Anschluss gab es Frühstück. Dabei wurde für den gesamten Morgen nicht gesprochen, erst nach Beendigung des Frühstücks begannen alle leise zu sprechen. Auch wenn das im ersten Moment etwas seltsam klingen mag, habe ich es bereits am ersten Morgen genossen nicht zu sprechen. Die Stille tat allen gut, insbesondere den Morgenmuffeln;) Zudem soll die Stille beim „mindful eating“ helfen, also dem bewussten Wahrnehmen des Essen mit allen Sinnen.

Zwischen Frühstück und Mittagessen um 13 Uhr fanden diverse unterschiedlcihe Aktivitäten (Kochkurs, Thai Massagekurs, Singen, Art, Yoga Workshop für alignment oder Partneryoga etc) statt, an denen man teilnehmen durfte, aber nicht musste. Um 13 Uhr fanden sich alle wieder zum Mittagessen ein. Im Anschluss hatten wir nochmal Freizeit bis kurz vor 16 Uhr, wenn die Nachmittagsyogastunde (16-17:45 Uhr) wieder begann. Auch nach dem Abendessen gab es in der Regel nochmal eine Aktivität im Angebot, an der ich jedoch eher selten teilgenommen habe. Keine Sorge, in der Regel gab es immer ein paar Leute, die nicht an einer Aktivität teilgenommen haben, sodass man sich keinesfalls ausgeschlossen fühlte. Ich habe viel Zeit genutzt, um mich einfach nur mit vielen unterschiedlichen Leuten in der Gruppe (in Summe 17 Leute) auszutauschen, zu lesen oder einfach mal nichts zu tun.

Do’s and Dont’s

Einige zustäzliche Regeln:

  • kein Alkohol/ keine Drogen –> Die gesamte Woche ist darauf ausgerichtet sich gesund zu ernähren und das Hier und Jetzt bewusst zu genießen. Alkohol und Drogen sind da fehl am Platz.
  • Geräte & Internet Detox –> Wir wurden am Anfang darauf hingewiesen, dass wir auch weitestgehend nicht ständig auf unsere Handys uns Laptops starren sollen. Dabei handelte es sich natürlich nicht um ein Verbot, vielmehr war dies eine Empfehlung, auch einfach mal das Telefon sein zu lassen. In der Gruppe haben wir das weitestgehend an allen öffentlichen Orten befolgt. Ich muss zugeben, dass ich dennoch im Bett ab und zu mal ein wenig WhatsApp, Facebook und Co genutzt habe 😉 – also wie gesagt, kein Muss, eher ein Kann, was in unserer Gruppe aber durchaus gut funktioniert hat.
  • kleine Sonderaufgaben –> Am Anfang wird auf kleine Sonderaufgaben im Camp hingewiesen, die man frei wählen darf (nix muss, alles kann). Aber wer in einer Gemeinschaft zusammenlebt, sollte sich schon in irgendeiner Form beteiligen. Dabei handelt es sich um kleine Dinge wie z.B. Abwaschen, Matten nach der Stunde aufrollen oder sogenannte Ecobricks bauen.
  • Yogastunden sind Pflicht, Aktivitäten sind freiwillig–> Will hat in der Einführung direkt darauf hingewiesen, dass er darum bittet, dass wir an jeder Yogaklasse teilnehmen, auch wenn wir uns nicht sonderlich gut fühlen. Auch dies wurde von all unseren Gruppenmitgliedern befolgt. Ca. 4h Yoga am Tag (2,5h morgens + 1,5h nachmittags) mag im ersten Moment ziemlich hart klingen und das ist es auch. Bereits am zweiten Tag fühlten wir uns alle etwas steif und hatten Muskelkater am gesamten Körper. Allerdings sind die Yogastunden bei Will und Liz extrem gut aufeinander aufgebaut. Ich habe viele Yogasgunden begonnen mit dem Vorsatz, dass ich einen Großteil meiner Stunde in child’s pose verbringen werde, letztlich konnte ich gerade in diesen Stunden häufig trotzdem alle Übungen mitmachen, da sehr bewusst jede Klasse so gewählt wurde, dass gerade die Körperteile beansprucht oder gedehnt werden, die in vorherigen Stunden entweder außen vor oder besonders stark beansprucht worden sind. Ich glaube am Donnerstag waren viele von uns dann erneut an einem ziemlich starken Tief angekommen, umso mehr freuten wir uns, dass der Nachmittagskurs fast ausschließlich aus unterschiedlichen Positionen „Liegen auf einem Holzklotz“ bestand! 😀 Genau das brauchten wir in dem Moment. Wer mich kennt, weiß dass ich die Letzte bin, die freiwillig in einer Sportstunde einfach nur rumliegt! Aber auch ich gerate hin und wieder an meine Grenzen und in diesem Camp war ich definitiv einige Male dort angelangt und umso dankbarer, wenn die Nachmittagsstunden dann nicht ganz so hart ausfielen

 

Typische Fragen

Ich habe noch nie meditiert, ist der Kurs dennoch etwas für mich?

Auch ich habe vor dieser Woche kein einziges Mal meditiert und hatte etwas Angst davor. Dafür gibt es keinerlei Gründe. Will führt jeden sehr langsam an die Meditation heran. Zu Beginn wird alles genau erklärt. Dabei erwartet niemand, dass wir sofort völlig abschalten und 45min still sitzen können. Jeder versucht das Beste aus der Zeit zu machen und sog gut es geht, abzuschalten. Jeder in unserer Gruppe hatte dabei mal bessere und schlechtere Tage. Das ist ganz normal – wir sind keine Profis und werden es innerhalb von 5 Tagen auch nicht werden. Vorkenntnisse sind jedoch absolut keine notwendig, ich bin der lebende Beweis dafür 😉

Ich bin nicht beweglich. Kann ich trotzdem teilnehmen?

Auch das ist kein Problem, Wir hatten 4 Männer in unserer Gruppe, von denen 3 noch nie in ihrem Leben Yoga gemacht haben. Die Übungen können dennoch alle gemacht werden, vielleicht nicht in ihrer finalen, perfekten Form, doch die meisten erreichen dieses Stadium auch nach vielen Jahren harter Yogapraxis nicht, insofern ist auch dies kein Problem. Will und Liz erklären ausführlich von Anfang an, in einer Art und Weise, dass es auch für erfahrene Yogis keineswegs langweilig ist.

Ich bin nicht sonderlich spirituell und auch kein Buddhist.

Nun, das sind wohl die wenigstens von uns gewesen in der Gruppe;) Auch ich würde mich als sehr sehr rational veranlagten Menschen bezeichnen, der nicht sonderlich viel Spiritualität mitbringt. Aber ich bin zugleich neugierig und offen. Das heißt nicht, dass ich nach einer Woche meinen Glauben ändere und zum Buddhismus konvertiere und das Camp verlangt auch keineswegs etwas dergleichen. Ich denke aber schon, es hilft einfach offen zu sein. Will und Liz versuchen keineswegs irgendjemanden von irgendetwas zu überzeugen. Vielmehr geht es einfach darum, den Leuten einfach mal Zeit zu geben die Augenblicke zu genießen ohne in einer ständigen Hektik an den nächsten Tag oder die Planung der kommenden Woche zu denken. Es geht darum, hier und jetzt glücklich zu sein und das wertzuschätzen, was man hat. Will sprach mehrmals davon, dass das gesamte Camp eine besondere Energie ausstrahlt und auch ich muss sagen, dass ich das bestätigen kann. Viele der Gruppenmitglieder sind zwischenzeitlich sehr emotional geworden. Ich glaube, das hängt ebenfalls einfach damit zusammen, dass man viel Zeit hat über Dinge nachzudenken oder einfach gar nicht zu denken und einfach mal zu sein.

Mein Resume

Zusammengefasst kann ich das Camp nur absolut weiterempfehlen. Ich war auf der Suche nach einem Yoga Retreat, was etwas mehr kann, als diese typischen Luxus Retreats, die man wie Sand am Meer findet. Zudem schlägt das Camp jegliche andere Retreats bei weitem. Mit gerade mal 7500 Bath/ Woche (also weniger als 200€ bei aktuellem Kurs) inklusive 3 Mahlzeiten am Tag und inklusive aller Yogastunden  und Freizeitaktivitäten ist das Camp einfach unschlagbar. Dafür muss einem eben nur klar sein, was man bekommt und was nicht.

Man bekommt kein Luxus Wellness Resort mit täglichen Detox Shakes (dafür gibts im Camp gratis selbst gebrauten Kambudsha, der ist mindestens genauso gesund, wenn nicht sogar gesünder;)).

Man bekommt auch kein Luxus Zimmer. Geschlafen wird in Bungalows (privat) oder eben im Dorm mit 8 Betten (die 7500 Bath beziehn sich auf ein Bett im Dorm). Dort gibt es Strom und ausreichend Platz. Die Betten sind alle mit Mückennetzen ausgestattet, sodass man von Insekten verschont bleibt. Die Toiletten sind normale westliche Toiletten, die Dusche ist eine outdoor Dusche mit fließend warmen Wasser.

Massage gibt es, allerdings nur 3 slots am Tag, direkt nach dem Abendessen. Meine Empfehlung: Tragt euch nicht direkt am ersten Abend für den letzten slot um 21:20 Uhr ein;( Ggf bereut ihr dies. Das klingt im ersten Moment nicht spät, aber ich hab’s an keinem Tag geschafft länger als 21:30 Uhr wach zu bleiben 😉 Die Massage findet übrigens beim Nachbarn statt (keine 500m entfernt). Dort lebt der Gärtner des Camps, seine Frau bietet am Abend dann für 150 Bath (weniger als 4€) jeweils 60min klassische Thaimassage an – absolut hervorragend und nur zu empfehlen.

Aufgrund des niedrigen Preises kommen m.E.n. die unterschiedlichsten Leute in dieses Camp. Vom Backpacker bis hin zur Karrierefrau oder der südamerikanischen Mutter und Tochter aus Chile. Dadurch entstand eine wunderbar vielseitige Gruppe mit vielen unterschiedlichen Interessen. Wir hatten einen grandiosen Austausch, ich hab einige tolle neue Freundschaften geschlossen und hoffe dass ich den ein oder anderen zu einem späteren Zeitpunkt nochmal wiedertreffe!

Bereits jetzt sind die Winter Retreats in der Regel für die nächsten 3-4 Wochen im Voraus ausgebucht. Insofern empfiehlt es sich, etwas im Vorraus zu planen. Auf der Webseite kann man jederzeit einsehen, wie viele Plätze in welcher Art von Unterkunft (Dorm, Bungalow oder Truckalow) noch frei sind.

Wer Lust hat auf eine tolle Erfahrung in einem außergewöhnlichen Camp mit grandiosen Yoga Lehrern hat, der ist hier genau richtig. Der Preis ist das absolute Minimum, was man für eine solche Woche bezahlen muss. Der Stundenplan und das frühe Aufstehen klingen im ersten Moment härter als es letztlich ist, Wer das Gefühl liebt, abends tod in Bett zu fallen und weiß etwas getan zu haben, der ist hier genau richtig. Ebenfalls sind Gesundheitsfanatiker hier genau richtig. Es gibt absolut tolles, gesundes, abwechlungsreiches Essen und jede Menge fancy Zusatznahrungsergänzungsmittel (Kambudscha, Matcha, Limettentee und und und).

Falls ihr nicht eines der Winter Retreats bucht, empfehle ich dennoch für min 4 Nächte dort zu bleiben.

Bei Fragen meldet euch gern auch bei mir persönlich.

Hier geht’s zur Seite: http://www.suansati.com/

Mit Choose Your Level gesund abnehmen

Du magst unser Rezept? Dieses und viele weitere tolle Rezepte sind Teil unserer Ernährungspläne bei Choose Your Level. Unser Ernährungskonzept ist darauf ausgelegt, dich auf gesunde Art und Weise beim Abnehmen zu unterstützen, sodass du nachhaltig Gewicht verlierst und dein neues Wunschgewicht auch beibehälst. Wir statten dich mit jeder Menge Hilfsmittel (kleine Rechner und Tools), Ernährungsplänen und Einkaufslisten aus und begleiten dich mit viel Wissen und kleinen Übungen in einem mehrwöchigen Online Programm auf dem Weg zum neuen Wunschgewicht.

Low Carb Tassenkuchen Quark

Low Carb Tassenkuchen Quark

Rezept: Low Carb Tassenkuchen Quark

Dieser Low Carb Tassenkuchen Quark sieht im ersten Moment aus wie ein Schokomuffin mit Topping. Allerdings wird der vermeintliche Muffin gar nicht wie ein normaler Muffin zubereitet. Denn einen normalen Muffin bekommt man in der Regel nicht innerhalb von 5-10 min zubereitet.

Dieser Low Carb Schoko Tassenkuchen mit Quark basiert auf einem „Tassenkuchen Rezept“. Noch nie davon gehört?

Tassenkuchen ist eine relativ neue Erfindung. Beim Tassenkuchen macht man sich das schnelle Stocken vom Ei in der Mikrowelle zu Nutzen. Mit dem folgenden Rezept zeigen wir dir, wie das funktioniert.

Zutaten – für 1 Portion:

1 Ei
2 EL gemahlene Mandeln, gemahlene Haselnüsse
1 EL Honig
1-2 TL Backkakao
1 Prise Salz
1 EL Kokosöl

Zubereitung

  • im Backofen: Backofen auf 200°C vorheizen. Die Tasse mit Alufolie bedeckt etwa 10min backen.
  • in der Mikrowelle: Die Tasse bei 600 Watt ca. 2,5 Minuten hochbacken lassen.

-> Die Zubereitung im Backofen eignet sich vor allem, wenn ihr eine größere Menge zubereiten wollt.

Zutaten Quark/ Käsekuchen Topping (für ca. 4 Portionen)

50g Mascarpone oder Frischkäse
50g Quark
0,5 EL Xucker
1 TL Orangen Abrieb
50ml Sahne

Zur Dekoration:
1 EL Orangenabrieb
Xucker Schokodrops, z.b.

Zubereitung

Vermische alle Zutaten außer der Sahne miteinander. Die Sahne wird separat aufgeschlagen und unter die Masse gehoben. Gib jeweils einen Klecks der Sahne auf einen Muffin und dekorier das Ganze mit etwas Abrieb der Orange und ein paar Schokodrops.

Nährwertangaben je Stück: 340 kcal; 11g Kohlenhydrate; 14,4g Eiweiß, 26,5g Fett

Übrigens: Du kannst die Nährwerte deiner individuellen Rezepte auch mit Hilfe unseres Rezeptrechners berechnen:

App (IOS und Android): www.rezeptrechner.de

Webseite: www.rezeptrechner-online.de

Weitere Informationen findest du auch in unserer Facebook Gruppe Choose Your Level & Rezeptrechner

Du bist herzlich eingeladen, der Gruppe beizutreten und dich mit anderen zu vernetzen.

Du willst auch abnehmen?

Du möchtest gern abnehmen und auf Kohlenhydrate verzichten. Dann starte noch heute mit unserem 14 Tage Low Carb Kurs. Dabei handelt es sich um einen Online Abnehm-Intensivkurs mit Hilfe dessen du über 14 Tage lang maximal 50g Kohlenhydrate am Tag zu dir nimmst. Wie erklären dir genau, was in diesem Zeitraum in deinem Körper passiert und geben dir die passenden Ernährungsplänen und Einkaufslisten an die Hand. Tägliche Motivation in Form von hilfreichen Tipps, Hilfsmitteln und Arbeitsblättern motivieren dich, am Ball zu bleiben. Die genaue Beschreibung der Abläufe in deinem Körper motiviert dich weiterzumachen und nimmt dir die Unsicherheit und Zweifel, ob das, was du da tust, das Richtige ist.

Low Carb Online Kurs

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Fettrechner: Wie viel Fett pro Tag?

Fettrechner: Wie viel Fett pro Tag?

Abnehmen – auf Fett verzichten oder eher nicht?

Mittlerweile gibt es unzählige Diäten. Die eine Seite verbannt Fett weitestgehend vom Speiseplan weil Fett einen sehr hohen Anteil an Kalorien liefert (Fett liefert 9,3 kcal/g; Kohlenhydrate und Eiweiß liefern nur 4,1 kcal/g)  und man darin einen der Gründe sieht, warum wir immer dicker werden.
Die andere Seite verbannt die Kohlenhydrate, insbesondere Zucker und Weizen, vom Speiseplan und plädiert dafür, weiterhin fettreiche Lebensmittel zu sich zu nehmen.

Doch was ist denn nun richtig?

Unser Körper braucht Fett

Fakt ist: Unser Körper benötigt Fett. Fett ist wichtiger Bestandteil und elementar für die Aufrechterhaltung vieler lebensnotwendiger Stoffwechselvorgänge im Körper. Aus diesem Grund empfiehlt es es sich absolut nicht, den Fettanteil in der Ernährung massiv runterzuschrauben – zumal unser Körper gewisse Fettsäuren auch nicht selbst herstellen kann:

fett anteil am energiebedarf

Tierische Produkte haben hauptsächlich gesättigte Fettsäuren

Die gesättigten und einfach ungesättigten Fettsäuren, die hauptsächlich in tierischen Produkten wie Butter, Käse, Fleisch und Wurst vorkommen kann unser Körper selbst herstellen. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die insbesondere in pflanzlichen Ölen (Olivenöl, Rapsöl) vorkommen, kann der Körper hingegen NICHT selbst herstellen. Diese sogenannten essentiellen Fettsäuren kann der Körper nur über die Ernährung aufnehmen. Versuchen wir unseren Fettanteil in den Lebensmitteln extrem einzuschränken laufen wir im schlimmsten Fall Gefahr, dass der Körper nicht mehr ausreichend mit essentiellen Fettsäuren versorgt wird. Die wichtigsten essentiellen Fettsäuren sind z.B. Linolsäure (Omega 6) und Alpha-Linolensäure (Omega 3). Diese Fettsäuren benötigt der Körper z.B. für den Aufbau unser Zellmembranen. Fehlen dem Körper diese Fettsäuren, kann es zu Haarausfall, Hautausschlag, Infektionsanfälligkeit und Wachstumsstörungen kommen.

Lebensmittel mit einem hohen Anteil an essentiellen Fettsäuren sind z.B.

tagesbedarf fett körper

Öl liefert wichtig essentielle Fettsäuren

für Linolsäure: Sonnenblumenöl, Chiasamen, Sojaöl, Sesamöl,
für Linolensäure: Leinöl, Walnussöl, Rapsöl, Chiasamen

Zusammenfassend lässt sich also zunächst einmal sagen, dass unser Körper schon darauf angewiesen ist, ein gewisses Mindestmaß an Fett über die Ernährung aufzunehmen.

Doch wo liegt eigentlich dieses Mindestmaß und ist zu viel Fett denn jetzt ungesund oder nicht?

Wie viel Fett pro Tag benötige ich

Bedarf an essentiellen Fettsäuren

Absolut unabdingbar ist die Aufnahme von gesättigten Fettsäuren:

Ein Erwachsener benötigt pro Tag ca. 2,5% seines Energiebedarfs in Form von Linolsäure, das entspricht ca 6-8g Linolsäure sowie 0,5% Linolensäure (ca 1,5-2g).

Dieser Bedarf lässt sich z.B. schon sehr gut mit 1,5 – 2 EL Chiasamen pro Tag decken.

Bedarf an weiterem Fett

Neben den essentiellen Fettsäuren empfiehlt es sich grundsätzlich noch mehr Fett zu sich zu nehmen. Fett bietet noch weitere wichtige Funktionen, wie z.B.

  • Vitamin Transport – Vitmaine sind häufig nicht wasserlöslich. Wir benötigen somit Fett um die Vitamine zu
    wieviel fett benötigt der körper

    Fett hat viele wichtige Funktionen im Körper

    lösen und aufnehmen zu können.

  • längeres Sättigungsgefühl –> im Gegensatz zu Kohlenhydraten macht Fett länger satt und lässt den Blutzuckerspiegel auf einem konstant niedrigen Niveau. Dies verhindert Heißhungerattacken.
  • Da der Blutzuckerspiegel niedrig bleibt, wird auch kein Insulin ausgeschüttet. Insulin verhindert die Fettverbrennung im menschlichen Körper. Schütten wir kein Insulin aus, kann unser Körper ununterbrochen Fett verbrennen.
  • Fett ist mindestens genau so guter Energielieferant wie Kohlenhydrate –> siehe dazu den nächsten Absatz:

Energielieferant Fett vs Kohlenhydrate

Fett und Kohlenhydrate eignen sich beide als Energielieferant im menschlichen Körper. Grundsätzlich bevorzugt

tagesbedarf kohlenhydrate

Kohlenhydrate dienen ausschließlich der Energiegewinnung

der Körper allerdings die Energie aus Kohlenhydraten zu gewinnen, da es einfacher ist für den Körper. Besser und gesünder ist jedoch die Energiegewinnung aus Fett. Dies setzt jedoch voraus, dass unser Körper weiß, wie er aus Fett Energie gewinnt. Für die Energiegewinnung aus Fett benötigt unser Körper nämlich bestimmte Enzyme, sogenannte Ketonkörper, die er nur bildet, wenn er über längere Zeit keine Kohlenhydrate bekommt und somit gezwungen ist, diese Enzyme zu bilden um die notwendige Energie aus dem Fett zu ziehen.

Sind diese Enzyme einmal vorhanden (in der Regel dauert dies 3-5 Tage mix max 50g Kohlenhydrate pro Tag), so kann der Körper sehr effizient die Energie aus Fett gewinnen. Diesen Zustand, wenn der Körper seine Energie vorwiegend aus Fett bezieht, bezeichnet man als Ketose. Dies hat mehrere Vorteile:

  • Blutzuckerspiegel bleibt konstant niedrig -> keine Insulinausschüttung, ständige Fettverbrennung
  • weniger Appetit und Heißhungerattacken

Wie gelange ich in die Ketose?

Damit der Körper lernt, wieder richtig Fett zu verbrennen und daraus seine Energie zu ziehen, müssen wir ihm für eine gewisse Zeit den Zeit zu Kohlenhydraten extrem unterbinden. Das schafft man, in dem man über mindestens 5 Tage maximal 50g Kohlenhydrate je Tag zu sich nimmt. Nach ca. 5 Tagen hat der Körper ausreichend Enzyme produziert, sodass er in die sogenannte Ketose gelangt. Diesen Zustand hält man jedoch nur bei, wenn man nach den 5 Tagen die Kohlenhydrateaufnahme weiterhin auf einem sehr niedrigen Level beibehält. Wie genau es dir gelingt, in die Ketose zu gelangen, erfährst du in unserem 2 Wochen Abnehmprogramm:.

2 Wochen Abnehmprogramm – Low Carb/ Ketose Kurs

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Hier geht’s zum 14 Tage Low Carb Kurs

low carb abnehmkurs

Fettrechner: Tagesbedarf Fett berechnen

Unter der Vorraussetzung, dass unsere Kalorienaufnahme gleich bleibt, spricht also nichts dagegen, einen größeren Anteil an Kalorien aus Fett statt aus Kohlenhydraten zu gewinnen. Innerhalb dieser Rahmenbedinungen ist es absolut ok, wenn wir bis zu 30 % unseres Energiebedarfs auf Fett decken.

Grundsätzlich gilt: Die tägliche Aufnahme an Fett darf bis zu 30% des täglichen Energiebedarfs sein.

Bei einem Kalorienverbrauch von 2000 kcal pro Tag, entspricht das 600 kcal aus reinem Fett. Fett liefert 9,3 kcal/ g, das heißt in diesem Beispiel wären das knapp 65g Fett (600 [kcal] / 9,3 [kcal/g]). Dies ist jedoch wirklich das lebensnotwendige Minimum! Bleiben wir in unserem Beispiel von 2000 kcal Kalorienbedarf pro Tag, dann läge das Maximum bei knapp 65g Fett (2000 * 30% / 9,3 [kcal/g]).

Fakt ist jedoch auch: Mehr Fett ist durchaus auch ok und gesund, wenn man darauf achtet, welches Fett man zu sich nimmt und dafür die Kalorienaufnahme aus Kohlenhydraten entsprechend reduziert.

Vermutlich liegt dein individueller Kalorienverbrauch nicht genau bei 2000 kcal. Mit Hilfe unseres Fettrechners kannst du ausrechnen, wie viel Fett du minimal bzw. maximal aus Basis deines persönlichen

grundumsatz berechnen

Fettrechner – Tagesbedarf an Fett berechnen

Kalorienverbrauchs benötigst.

Dazu musst du einfach nur kurz die notwendigen Angaben zum Energieverbrauch eingeben (Größe, Alter, Gewicht, Geschlecht). Der Fettrechner berechnet dann zunächst automatisch deinen aktuellen täglichen Kalorienverbrauch. Im zweiten Schritt berechnet der Fettrechner dann basierend auf den Grenzen von 5 – 30% deine tägliche Menge an Fett. Natürlich handelt es dich dabei auch nur Richtwerte, die dir ein Gefühl dafür geben sollen, wie viel Gramm Fett pro Tag ok sind. Probier es doch einfach mal aus!