Ernährung ohne Weizen und Zucker

Ernährung ohne Weizen und Zucker

Ernährung im Wandel

Unsere Ernährung hat sich in den letzten Jahren erstaunlich stark verändert.Betrachtet man den Wandel in der Ernährung, so wird relativ stark deutlich, wie eng Wohlstand, Komfort und die jeweilige Ernährungsform zusammenhängen – nix neues eigentlich, oder? Erfahre hier, wie sich unsere Ernährung im Zuge der Industrialisierung verändert hat und warum eine Ernährung ohne Weizen und Zucker dir beim Abnehmen helfen kann.

Negative Energiebilanz

7000 Kcal für 1kg Körperfett

Wer Abnehmen möchte, der muss täglich weniger Kalorien zu sich nehmen als er verbraucht. Das Prinzip der negativen Energiebilanz ist ein Grundprinzip des Abnehmens und auch Somatropin kann dieses Prinzip nicht aushebeln.

In meinem Gratis E-Book erkläre ich dir, wie hoch dein tägliches Kaloriendefizit ausfallen sollte um abzunehmen und wie du langfristig sicherstellst, dass deine Energiebilanz negativ bleibt. 

Vom Jäger und Sammler zum Kulturpflanzenanbau

Weg vom Fett hin zu den Kohlenhydraten (Stärke)

Der folgende Zeitstrahl veranschaulicht ganz gut, wie sich unsere Ernährung eigentlich im Verlaufe der Zeit, in diesem Falle von der Altsteinzeit bis zur Neuzeit verändert hat:

In der Altsteinzeit bewegen wir uns in der Zeit der Jäger und Sammler. Gegessen wurde hier hauptsächlich Fleisch, Fisch, Beeren und Honig, wenn man welchen fand. Milchprodukte gab es zu dieser Zeit kaum, denn die Viehzucht und der damit verbundene Zugang zu frischer Milch von Tieren kam erst deutlich später. Dieser Wandel kam mit der Mittelsteinzeit und der Jungsteinzeit. In der Zeit bewegte man sich weg vom jagen und sammeln hin zur Produktionswirtschaft. Die Menschen wurden sesshafter und begannen die ersten Getreidearten anzubauen und Vieh zu halten. Damit veränderte sich auch die Ernährung. Man hatte nun Zugang zu Milchprodukten (Käse, Butter, Milch) und war in der Lage aus Getreide Mehl zuzubereiten und damit das erste Brot zu backen. In der Bronzezeit wurden diese Fähigkeiten vertieft. Die Getreidesorten wurden vielfältiger, Hirse, Dinkel und Hafer kamen hinzu. Der Fokus wechselte in dieser Zeit immer weiter weg vom Fleisch und Fisch, was immer knapper wurde, hin zu Getreideprodukten (Brei und Brot). In der Neuzeit wurden schließlich neue Kulturpflanzen, insbesondere die Kartoffel das erste Mal eingeführt. Die Kartoffel wurde zu einer Art Gemüseersatz und verdrängte auch zunehmend das Gemüse vom Speiseplan.

Bereits lässt sich eine starke Tendenz der Ernährung weg vom fettreichen Fisch und Fleisch hin zu kohlenhydratereichen Kartoffeln und Brot beobachten.

Industrialisierung verstärkt den Fokus auf Zucker

Verstärkt wurde dieser Effekt im 19. Jahrhundert mit Beginn der Industrialisierung. Viele Lebensmittel, die vorher nur sehr rar verfügbar waren, wurden nun immer mehr zu Massenprodukten. Dies war ein regelrechter Durchbruch, da Hungersnöte von nun an eher die Seltenheit waren.

Viele Erfindungen im Zeitalter der industriellen Revolution haben dazu beigetragen, dass Hunger immer mehr bekämpft wurde. Gleichzeitig haben viele dieser neuen Erfindung jedoch auch erheblichen Einfluss auf unsere Ernährungsweise gehabt.

Betrachtet man einmal obigen Zeitstrahl, so wird einem erst so richtig klar, wie sehr wir eigentlich heute von vielen Erfindungen des 19. Jahrhunderts profitieren – und wie sehr diese Erfindungen heute eigentlich auch unsere Ernährungsform mit beeinflussen.

Die erste Dampfmühle, die im Jahre 1786 erfunden wurde, ermöglichte den Start der Massenproduktion von Weizenmehl, was die Lebensmittelproduktion von Nudeln, Brot, Teigarten und Co stark begünstigte. Kurze Zeit später wurde erstmalig die Gewinnung von Zucker aus Zuckerrüben entdeckt.

Die Gewinnung von Zucker aus Zuckerrüben wurde dabei erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts entdeckt.

Auch wenn es bis zu industriereifen Produktion noch einige Jahre dauerte, war dies der Durchbruch um die Bevölkerung in Zukunft mit einem günstigen, kalorienreichen Süßungsmittel zu versorgen. Bis dahin konnte man ausschließlich mit teurem Honig und Rohrzucker süßen.

Letztlich begann in den 60er Jahren das sogenannte „food design“, also die Herstellung künstlicher Aroma- und Zusatzstoffe, die es der Lebensmittelindustrie heute erlaubt, Erdbeerjoghurt ganz ohne Erdbeeren herzustellen ;).

Weg von der Stärke hin zum Zucker

In den letzten 200 Jahren sind wir also nochmals durch einen starken Wandel gegangen. Haben wir uns zwar bereits früher (Ende der Steinzeit bis Neuzeit) schon viel von Getreideprodukten und Milchprodukten ernährt, kommt heute noch eine weitere Komponente hinzu: der Zucker.

Während es sich allerdings früher eher um eine Verschiebung der Nährstoffe (weg vom Fleisch hin zum Brot) handelte, kommt der Zucker heute leider in vielerlei Fälle on top hinzu.

Und so lässt sich seit 1850 ein stetig ansteigender Zuckerkonsum beobachten. Lag der Zuckerkonsum 1850 noch bei weniger als 2 kg je Kopf je Jahr in Deutschland, bewegen wir uns heute bei mehr als 30 kg Zucker je Kopf je Jahr.

 

Im Jahr 2015 liegt der Zuckerkonsum in Deutschland fast bei dem 30-fachen.

Diese Zahl ist nicht nur erschreckend, sondern leider auch sehr bedrohlich. Denn Zucker ist keinesfalls gesund für den Körper. Unser Organismus ist eigentlich nicht gemacht für einen derartigen Konsum an Zucker. Das zeigt die Ernährung unserer Vorfahren, das zeigt aber auch die zunehmende Anzahl an Volkskrankheiten wie Diabetes, Krebs, Fettleibigkeit etc.

Fettstoffwechsel statt Zuckerstoffwechsel

Mit unserer heutigen Ernährungsweise gewinnen wir einen Großteil unserer täglichen Energie aus Kohlenhydraten, sowohl aus Weizenprodukten, aus Früchten, aus Hülsenfrüchten – aber eben auch aus Zucker. Unser Körper ist dabei grundsätzlich in der Lage Kohlenhydrate genau so gut zur Energiegewinnung zu nutzen wie Fett. Hat der Körper jedoch die Wahl, bevorzugt er die Kohlenhydrate. Und dies stellt heute ein Problem dar. Wir geben unserem Körper nicht mehr die Wahl zu entscheiden. Die Aufnahme von so einem riesigen Anteil an Kohlenhydraten führt dazu, dass unser Körper fast ausschließlich Kohlenhydrate zur Energiegewinnung benutzt. Fakt ist jedoch: Die Energie und Wärme aus Fett ist die deutlich höherwertigere.

Aufgrund der sehr kohlenhydratelastigen Ernährung hat unser Körper die Energiegewinnung aus Fett mehr oder wenig vollständig vergessen – ABER: Wir sind nach wie vor in der Lage unsere Energie auch aus Fett zu beziehen. Den Vorgang der Energiegewinnung aus Fett bezeichnet man als sogenannte Ketose.

Fettstoffwechsel – Ketose

Ketose, also die Energiegewinnung aus Fett, erfolgt immer dann, wenn:

  • der Körper sich über einen längeren Zeitraum (mehrere Tage) in einem Hungerzustand befand (deswegen bezeichnet man die Ketose auch als sogenannten Hungerstoffwechsel)
  • wir dem Körper über einen längeren Zeitraum keine Kohlenhydrate zugeführt haben

Der Körper kann nicht von jetzt auf gleich aus Fett seine Energie ziehen. Er benötigt dabei bestimmte Enzyme, die ihm nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen, wenn er vorher ausschließlich Kohlenhydrate zur Energiegewinnung benutzt hat. Der Körper muss diese Enzyme erst bilden. Dies dauert in der Regel mehrere Tage.

Tritt einer der beiden obenbeschriebenen Fälle in ausreichendem Maße ein, so beginnt der Körper diese Enzyme, die sogenannten Ketonkörper zu bilden. Diese Ketonkörper benötigt der Körper um aus Fett die notwendige Energie zu gewinnen. Der Körper ist erst in der Lage Fett zu verbrennen, wenn ausreichend Ketonkörper vorhanden sind. Der Körper wird zudem nur solange die Energie aus dem Fett gewinnen wie wir ihn nicht direkt wieder mit Kohlenhydraten überhäufen.

Viele moderne Diäten bauen heute auf dem Prinzip der Ketose auf. Abgeschwächtere Formen (Low Carb Diäten) reduzieren die Kohlenhydrateaufnahme nicht ganz so drastisch wie bei einer Ketogenen Ernährungsform.

Die Idee hinter all diesen Low Carb Diäten wird meines Erachtens nach besser verständlich, wenn man sich einmal genauer mit dem Wandel der Ernährung beschäftigt. Es zeigt sich, dass unsere Vorfahren in der Regel an deutlich weniger Erkrankungen litten und grundsätzlich fitter zu sein schienen – und das obwohl sie kaum Kohlenhydrate und wenn dann nur in Form von Stärke und nicht in Form von Zucker zu sich genommen haben.

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Auch in unserem kostenlosen 2 Wochen Abnehmprogramm konzentrieren wir uns auf eine Low Carb Ernährungsform mit maximal 50g Kohlenhydraten pro Tag. Mit dieser stark reduzierten Kohlenhydrataufnahme solltest du innerhalb von wenigen Tagen den Zustand der Ketose erreichen. Wir begleiten dich dabei mit zusätzlichen Erklärungen, den entsprechenden GRATIS Ernährungsplänen und täglichen Motivationsmails.

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Eiweißbrot Nährwerte – Eiweißbrot Aldi, Lidl & Co

Du hast gerade erst angefangen mit deiner Low Carb Diät und hast neuerdings Eiweißbrot für dich entdeckt.

Vielleicht überlegst du dir gerade auch, ob du Eiweißbrot lieber kaufen oder selber backen solltest?

In diesem Artikel geht es primär um Eiweißbrot zum Kaufen.

Wenn du dich eher für ein Low Carb Brot Rezept interessiert und dein Eiweißbrot selber backen möchtest, ist vermutlich dieser Artikel eher was für dich.

Wenn du lieber Zeit investieren möchtest und Geld Sparen möchtest, dann empfehle ich dir dein Eiweißbrot Selber zu backen. Mein liebstes Eiweißbrot mit Quark Rezept findest du hier:

Eiweißbrot Nährwerte

Eiweißbrot hat im Vergleich zu normalem Brot deutlich mehr Eiweiß und weniger Kohlenhydrate. Brot hat generell ja sehr viele Kohlenhydrate. Die Idee vom Eiweißbrot ist es Mehl zu ersetzen durch eiweißreiche Lebensmittel und somit die Nährwerte vom Eiweißbrot mehr Richtung Kohlenhydrate anzupassen.

Wie sehen jetzt also die Nährwerte vom Eiweißbrot aus?
Eiweißbrot hat in der Regel im Durschnitt also 13g Kohlenhydrate pro 100g. Ein normales Brot hat eher so 40g Kohlenhydrate pro 100g. Beim Eiweißbrot spart man somit also schon einiges ein an Kohlenhydraten.

Doch hat jedes Eiweißbrot die gleichen Nährwerte?
natürlich nicht. Am Ende hängt es von der Zubereitung vom Eiweißbrot ab. Es gibt nicht das EINE Rezept für Eiweißbrot und die Nährwerte schwanken eben auch je nach Hersteller.

Eiweißbrot ist nicht gleich Eiweißbrot.

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Hier kannst du dir deinen kostenlosen Ernährungsplan Low Carb herunterladen.

Testsieger Eiweißbrot

Durschnittliches Eiweißbrot

Nährwerte je 100g:
Kohlenhydrate: 6,5g
davon Zucker: 2,3g
Eiweiß: 21,2g
Fett: 13g
ges. Fettsäuren:1,7g
Salz: 1,1g
Ballaststoffe 7,0g
Nährwerte je 100g:
Kohlenhydrate: 14g
davon Zucker: 3,5g
Eiweiß: 23g
Fett: 9,4g
ges. Fettsäuren:1,3g
Salz: 1,1g
Ballaststoffe 7,1g

In diesem Artikel beschäftige ich mich mal intensiver mit den Nährwertangaben verschiedener Eiweißbrote von den gängigsten Handelsmarken. Dies hilft dir hoffentlich dabei dich zu entscheiden, welches Eiweißbrot für dich die beste Wahl darstellt.

Wo kann man Eiweißbrot Kaufen?

Eiweißbrot gibt es mittlerweile bei allen großen Handelsmarken. Definitiv kannst du Eiweißbrot kaufen bei einem der folgenden Händler:

Im Supermarkt

  • Aldi
  • Edeka
  • Kaufland
  • Alnatura
  • Lidl

Abgesehen von den normalen Supermärkten kann man Eiweißbrot auch im Netz bestellen. Insbesondere die Marke Mestemacher von REWE und natürlich auch das Eiweißbrot von Edeka kann man auch Online Kaufen.

Online Bestellen & Zeit Sparen

Nicht alle Marken kann man Online Bestellen. Wenn du Online Bestellen möchtest, dann ist das günstigste Preis Leistungs & Kohlenhydrateverhältnis immer noch Mestemaster.

Eiweißbrot Lidl

Nährwerte je 100g:
Kohlenhydrate: 14g
davon Zucker: 3,5g
Eiweiß: 23g
Fett: 9,4g
ges. Fettsäuren:1,3g
Salz: 1,1g
Ballaststoffe 7,1g
Preis: 1,99 € für 500g Eiweißbrot

Eiweißbrot Aldi Nord

Nährwerte je 100g:
Kohlenhydrate: 13,4g
davon Zucker: 3,5g
Eiweiß: 23,9g
Fett: 10,6g
ges. Fettsäuren:1,3g
Salz: 0,0g
Ballaststoffe 7,0g
Preis: 1,49 € für 250g

Eiweißbrot Aldi Süd

Nährwerte je 100g:
Kohlenhydrate: 13,4g
davon Zucker: 3,5g
Eiweiß: 23,9g
Fett: 10,6g
ges. Fettsäuren:1,3g
Salz: 0,0g
Ballaststoffe 7,0g
Preis: 1,49 € für 250g

Eiweißbrot Edeka

Nährwerte je 100g:
Kohlenhydrate: 6,5g
davon Zucker: 2,3g
Eiweiß: 21,2g
Fett: 13g
ges. Fettsäuren:1,7g
Salz: 1,1g
Ballaststoffe 7,0g
Preis: 1,99 € für 500g
Nährwerte je 100g:
Kohlenhydrate: 14g
davon Zucker: 1,7g
Eiweiß: 20,0g
Fett: 8,9g
ges. Fettsäuren: 1,0g
Salz: 1,0g
Ballaststoffe 11,0g
Preis: 1,69 € für 250g
Nährwerte je 100g:
Kohlenhydrate: 7,5g
davon Zucker: 0,9g
Eiweiß: 22,0g
Fett: 13,1g
ges. Fettsäuren: 1,4g
Salz: 1,1g
Ballaststoffe: 14,2
Preis: 1,59 € für 250g

Testsieger: Eiweißbrot Edeka

Ihr seht es vermutlich schon. Sowohl in den Kohlenhydraten als auch beim Preis gewinnt das Eiweißbrot von Edeka. Aus Low Carb Sicht ist dieses Eiweißbrot mit gerade mal 6,5g Kohlenhydrate defintiv am ehesten low carb geeignet. Darüberhinaus ist es auch noch mit das günstigste.

Eine Scheibe Eiweißbrot wiegt in der Regel ca. 50g. Wer ca. 2 Scheiben Eiweißbrot am Tag isst, der nimmt also ca. 100g Eiweißbrot am Tag zu sich.

Im Vergleich zu anderen Eiweißbrot Sorten, spart man bei Edeka damit locker mal 7,5g Kohlenhydrate pro Tag ein.
Und im Vergleich zu anderen Eiweißbrot Sorten spart man hier auch noch Geld, bei 2 Scheiben Eiweißbrot am Tag sind das bis zu 0,20 € am Tag, die man einspart.

Das klingt für einen Tag nicht viel. Aber nehmen wir mal an, man isst einen ganzen Monat lang 2 Scheiben Eiweißbrot am Tag, dann sind das schon 6 € pro Monat, die man einspart, oder 72 € im Jahr. Wow, das ist schon ne Menge, oder? 🙂

Flohsamenschalen Kaufen

Ich habe Flohsamenschalen im vorletzten Jahr das erste Mal entdeckt, als ich begonnen habe mich mit einer weizenfreien Ernährung stärker auseinander zu setzen. Eines meiner ersten Rezepte waren damals LOW CARB Burger Buns, die ich mit Flohsamenschalen zubereitet habe. Bis dahin hatte ich eigentlich überhaupt keine Ahnung, was Flohsamenschalen überhaupt sind und wo man Flohsamenschalen kaufen kann wusste ich auch nicht.

Was genau sind Flohsamenschalen

Flohsamenschalen sind ein rein pflanzliches Quellmittel. Es handel sich dabei um die Schalen der Flohsamen (Teil der Familie der Wegeriche). Flohsamenschalen dienen häufig auch als Quellersatz oder Bindemittel in veganen und vegetarischen Produkten. Sie sind auch praktisch weil sie im Grund genommen nach nichts schmecken (super neutral im Geschmack). Aufgrund ihres sehr hohen Ballaststoffanteils sind Flohsamenschalen sehr förderlich für die Verdauung. Teilweise kann man fast glauben, dass einige Rezepte künstlich mit Flohsamenschalen angereichert werden um die Gerichte noch ballaststoffreicher zu machen.

Warum sind Flohsamenschalen so gut für die Verdauung?

Flohsamenschalen können das bis zu 50-fache an Wasser binden wodurch sich im Darm das Volumen des Stuhls vergrößert und gegen die Darmwand drückt. Dieser Druck regt den Darm an und löst schließlich den Darmentleerungsreflex aus. Die Darmtätigkeit wird dadurch reguliert und das Wasser bleibt länger im Darm (da es durch die Flohsamenschalen gebunden wird).

Flohsamenschalen sind also enorm gut gegen Verstopfung und langsame Darmtätigkeit.

Ein weiterer positiver Effekt, welcher Flohsamenschalen nachgesagt wird, ist, dass sie dazu führen, dass sich mehr gute Bakterien im Darm ansiedeln. Somit können Flohsamenschalen auch für eine gute Darmflora sorgen, die generell sehr gut für die Gesundheit ist.

Letztlich kommen die Flohsamenschalen mit Schleimstoffen, die den Stuhl geschmeidiger machen und besser abtransportieren. Die erhöhte Darmtätigkeit führt auch dazu, dass Giftstoffe generell schnell abtransportiert wird. Aus diesem Grund werden Flohsamenschalen sogar eine gesundheitsförderliche und Darmkrebs vorsorgende Wirkungen nachgesagt.

Kann man mit Flohsamenschalen Abnehmen?

Aufgrund der starken Quellwirkung im Darm helfen Flohsamenschalen der Sättigung. Sie führen dazu, dass wir uns länger satt fühlen und dadurch in der Regel auch weniger essen. Flohsamenschalen können somit indirekt auch beim Abnehmen helfen.

Flohsamenschalen Kaufen

Meine erste Packung Flohsamenschalen habe ich im Reformhaus gekauft. Viel einfacher (und meist auch günstiger) ist es allerings Flohsamenschalen online zu bestellen. Bei Amazon kannst du relativ einfach Flohsamenschalen kaufen.

Wie verwende ich Flohsamenschalen?

Man kann die Flohsamenschalen in Rezepten verarbeiten oder einfach 5g (ca. 1 Teelöffel täglich) mit mindestens 200ml Wasser (besser gleich 2 Gläser) zu sich nehmen. Wichtig ist, dass man die Flohsamenschalen immer mit ausreichend Wasser zu sich nimmt, damit sie dem Körper nicht Wasser entziehen. Wenn man nicht ausreichend Wasser trinkt, dann kann die gegenteilige Wirkung (nämlich Verstopfung) eintreten, da dem Körper nochmal zusätzlich Wasser entzogen wird.

 

Rezepte mit Flohsamenschalen

Ich verwende Flohsamenschalen z.B. als Quellmittel, so auch für meine Low Carb Burger Buns:

Pizzateig ohne Weizen

Pizzateig ohne Weizen

Pizzateig ohne Weizen Kaufen oder Selber Machen?

Pizza ist nach wie vor eines der beliebtesten Fast Food Gerichte. Leider gilt Pizza deswegen auch gern als sehr ungesunde Mahlzeit. In diesem Artikel zeigen wir euch, wie ihr einen gesunden Pizzateig ohne Weizen machen könnt. Mit dem richtigen Belag wird eure selbst gemachte Pizza damit zu einer gesunden Alternative zur fettigen Standard Tiefkühl Pizza.
Ständig stehen wir vor dem Dilemma, dass wir eigentlich keine Zeit haben und uns dennoch gesund ernähren wollen. Grundsätzlich empfehle ich immer, sich die Zeit zu nehmen und so viel wie möglichst selber zu machen. Aber an der ein oder anderen Stelle kann es sich auch mal lohnen auf fertige Produkte zurückzugreifen.

Beim Pizzateig gibt es mittlerweile auch tolle Produkte ohne Weizen zum online bestellen.

Kohlenhydrate Sparen

Wusstest du, dass es zu Beginn einer Diät durchaus Sinn machen kann auf Kohlenhydrate zu verzichten? Der Verzicht auf Kohlenhydrate führt zu weniger Appetit und weniger Heißhungerattacken. 

Wer sich jetzt fragt, welche Lebensmittel wenig Kohlenhydrate haben, für den habe ich genau das Richtige. 

Um dir einen einfachen Überblick über den Kohlenhydrategehalt deiner Lebensmittel zu verschaffen, dient meine Low Carb Lebensmittel Liste, die du dir als PDF über den Button heruntergeladen werden kann.

Pizzateig ohne Weizen – Selber Machen

Die Zutaten reichen für 2 kleine runde Pizzen mit einem Durchmesser von jeweils 25cm. Eine Portion entspricht 1/2 kleinen Pizza.

Zutaten

  • 200ml heißes Wasser
  • 1 EL Öl
  • 50g Leinsamenmehl
  • 130g Mandelmehl
  • 25g Kokosmehl
  • 10g Flohsamenschalen
  • 1 TL Salz
  • 1/2 Pck Backpulver
  • Pizzagewürz (1TL Rosmarin, 2TL Oregano, 2 TL Basilikum)

Zubereitung

  1. Backofen auf 180 °C vorwärmen.
  2. Trockene Zutaten (bis auf das Pizzagewürz) miteinander vermischen.
  3. Anschließend 1 EL Öl und 200ml heißes Wasser hinzugeben und alles zu einem Teig verkneten.
  4. Den Teig 3 min ruhen lassen.
  5. Anschließend den Teig dünn auf einem Backblech ausbreiten.
  6. Den Teig nach Belieben belegen. Das Pizzagewürz könnt ihr auf die Tomatensoße streuen
  7. Die Pizza im Backofen ca. 30 min goldbraun backen.
  8. Anschließend aus dem Backofen nehmen, kurz abkühlen lassen und servieren.

Tolle Rezeptideen für das Belegen der Pizza findet ihr übrigens im folgenden:

Nährwerte je Portion:
344 kcal
8g Kohlenhydrate
38g Eiweiß
17g Fett

Die Nährwerte für deinen Pizzateig kannst du übrigens auch selbst Berechnen mit Hilfe vom Rezeptrechner Online oder der Rezeptrechner App.

Weitere Rezeptidee:

Low Carb Pizza Wrap

Weitere Rezeptidee:

Pizzateig ohne Weizen mit Belag

Weitere Rezeptidee:

Pizzateig ohne Weizen – 3 Varianten

Low Carb Burger Brötchen Selber Machen

Low Carb Burger Brötchen Selber Machen

Hier findest du gesunde Rezepte für Low Carb Burger Brötchen ohne Zucker. Diese gesunden Burger Buns sind ideal für deine Low Carb Diät.

Gesunde Burger Brötchen Rezepte

Im Folgenden zeige ich dir eines meiner drei Lieblingsrezepte für gesunde Burger Brötchen ohne Zucker. Bei dieser Variante liegt der Fokus auf wenig Kohlenhydraten. Statt Weizenmehl verwende ich Kokosmehl und Quark. Eine andere tolle Variante ohne Quark und ohne Milchprodukte, die dann also auch Paleo geeignet ist, findest du übrigens hier. Mein absoluter Favorit sind aber diese Low Carb Burger Brötchen mit Flohsamenschalen und Quark, die du in diesem Rezept findest. Die haben sehr sehr wenig Kohlenhydrate. Unfassbar, dass man so leckere und gesunde Burger Buns auch komplett ohne Weizenmehl herstellen kann. Zugegebenermaßen werden diese gesunden Burger Buns nicht ganz so sehr aufgehen wie das bei normalen Burger Buns der Fall ist. Das liegt vor allem daran, dass die verwendeten Zutaten (vor allem der Quark) natürlich deutlich schwerer sind als das Weizenmehl. Somit kann der Teig nicht so sehr aufgehen. Deswegen ist die Verwendung von Flohsamenschalen bei diesem Rezept so wichtig. Die Flohsamenschalen wirken nicht nur als Bindemittel sondern führen auf dazu, dass das Burger Brötchen mehr aufgeht. Zudem bringen die Flohsamenschalen natürlich jede Menge gute Ballaststoffe mit sich.<
Übrigens kann man die Burger Brötchen natürlich auch super als leckere Low Carb Brötchen zum Frühstück verwenden. Probiert das doch einfach mal aus!

Low Carb Ernährungsplan Kostenlos zum Abnehmen als PDF

Low Carb Ernährungsplan Kostenlos Herunterladen

Wenn du weitere Inspiration für tolle Low Carb Rezepte suchst, dann lad dir meinen kostenlosen Ernährungsplan hier herunter. Dies ist ein beispielhafter Essensplan für 3 Tage mit maximal 50g Kohlenhydrate am Tag

Übrigens: Wenn du noch nach einer gesunden Beilage zu dem Burger suchst, dann sind vielleicht auch meine selbst gemachten Gemüsepommes was für dich. Ich verwende dabei Parmesan und überbacke die Karotten damit. Das führt zu einer leckeren knusprigen Käseschicht. Dazu serviere ich dann noch meinen selbst gemachten Paleo Ketchup. Dieser Ketchup wird mit Honig zubereitet, dadurch hat er immer noch einige Kohlenhydrate, aber eben deutlich weniger als ein gekaufter Ketchup.

Burger Brötchen & Co.

Übrigens habe ich all meine leckeren Burger Buns, Brötchen und Low Carb Burger Rezepte in diesem Rezeptbuch zusammengefasst. Das sind mehr als 30 Low Carb Rezepte für Low Carb Burger, Pizza, Pommes und Co. Diese Rezepte sind ideal für Kinder und die Ganze Familie. Natürlich sind für alle Rezepte die Nährwerte berechnet. Zudem gibt es GRATIS noch eine Low Carb Lebensmittel Liste im Anhang von diesem Kochbuch. Du kannst dir das Buch hier in meinem Online Shop herunterladen oder auch auf Amazon als Kindle E-Book und demnächst auch als Taschenbuch bestellen.

Nährwerte je Portion:
160 kcal
4g Kohlenhydrate
17g Eiweiß
8g Fett

Übrigens: Du kannst die individuellen Nährwertangaben deiner Burger Brötchen ohne Zucker auch selbst berechnen mit Hilfe unseres Rezeptrechners.

App: https://www.rezeptrechner.de/mobile-app/

Browser Version: www.rezeptrechner-online.de

Gesunde Burger Brötchen ohne Zucker
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Burger Brötchen mit Flohsamenschalen & Quark

Leckeres Rezept für Burger Buns ohne Kohlenhydrate. Es geht nichts über ein selbstgemachtes Burgerbrötchen, der auch noch nach was schmeckt.
Gericht Low Carb DIät Rezepte, low carb rezepte
Land & Region amerikanisch, Deutsch
Keyword abend, abendessen, abends, abnehmen, brot mandelmehl quark, brötchen, bun, buns, burger brötchen, burger brötchen alternative, burger brötchen gesund, burger brötchen kalorien, burger brötchen kalorienarm, burger brötchen kohlenhydrate, burger brötchen low carb, burger brötchen mit backpulver, burger brötchen ohne weizen, burger brötchen ohne zucker, burger brötchen rezept gesund, burger brötchen selber machen gesund, burger brötchen vollkorn, burger bun, burger bun low carb, burger buns, burger buns ohne zucker, burgerbrötchen kcal, burgerbrötchen low carb, eiweiß burger brötchen, familie, flohsamenschalen, gemahlene mandeln, gesunde burger brötchen, gesunde burger brötchen ohne mehl, gesunde burger brötchen selber machen, gesunde burger buns, gesunde burger buns rezept, gesunde burger buns selber machen, gesunde burger selber machen, gesunde burgerbrötchen, gesunde hamburger brötchen, hamburger brötchen, hamburger brötchen low carb, hamburger brötchen ohne kohlenhydrate, hamburger brötchen rezept, hanfmehl, ideen, inspiration, kalorienarm, kalorienarme burger brötchen, kalorienarme burger buns, keto burger buns, kokosmehl, low carb, low carb burger brötchen, low carb burger brötchen mandelmehl, low carb burger brötchen selber backen, low carb burger buns, low carb burger buns rezept, low carb burgerbrötchen, low carb hamburger brötchen, low carb hamburger burger brötchen, mandelmehl, mit mandelmehl, mittags, ohne kohlenhydrate, ohne kohlenhydrate und zucker, ohne weizen, ohne weizenmehl, ohne zucker, quark, rezept, rezepte, rezeptideen, selber machen, vollkorn burger brötchen, vollkorn burger buns, wenig kohlenhydrate, zum abnehmen
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Portionen 4 Portionen
Kalorien 160kcal
Autor Tina Szkorupa

Zutaten

Für die Low Carb Burger Buns - vermutlich 5 Stück

Anleitungen

Für die Low Carb Burger Buns

  • Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  • Alle Zutaten ca.5 min lang zu einem Teig verkneten. Im Anschluss 5 gleich große flache Burgerbrötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.
  • Die Brötchen für ca. 30min backen.

Nutrition

Calories: 160kcal | Carbohydrates: 4g | Protein: 17g | Fat: 8g



Low Carb Burger

Konnte ich dich überzeugen von meinen leckeren Burger Brötchen?

Die Burger Brötchen sind natürlich nur halb so gut ohne Belag. Ich habe auch mit einigen leckeren Burger Pattys experimentiert. Eine tolle Variante für einen Cheeseburger ohne Kohlenhydrate findest du hier: Low Carb Burger.

Bei diesem Burger stelle ich meine eigenen Hackfleisch Pattys aus Rinder Hackfleisch her und belege den Patty in der Pfanne noch mit einem Stück Käse, sodass der Cheddar noch in der Pfanne zerfließt. Dann belege ich den Burger mit Tomaten und nutze meine leckere Low Carb Burger Sauce, in dem Falle eine Cocktailsauce.

Veggie Burger

Wenn du lieber einen vegetarischen Burger zubereiten möchtest, dann schau doch mal, ob mein Veggie Burger was für dich ist. Die Bratlinge stelle ich aus Kichererbsen her. Und dann verwende ich auch hier meine leckeren Burger Saucen, in dem Falle meine Rote Beete Guacamole, das gibt dem Ganzen auch noch eine tolle rosa Farbe.

Intervallfasten Anleitung für Anfänger

In dieser Intervallfasten Anleitung für Anfänger erkläre ich, wie der Einstieg in das Intervall Fasten gelingt mit einem kostenlosen Intervallfastenplan.

Intervall Fasten

Intervall Fasten ist ein uraltes Geheimnis der Gesundheit und wurde bereits von unseren Vor-Vorfahren vor Jahrhunderten praktiziert. Momentan ist Fasten wieder Mode. In diesem Artikel erfährst du alles, was du über das Intervall Fasten wissen solltest.

Intervall Fasten – heißt das nicht hungern?

Nein. Fasten unterscheidet sich vom Hungern in einem elementaren Punkt: Kontrolle. Hungern ist die unfreiwillige Abwesenheit von Nahrung. Sie ist weder absichtlich noch kontrolliert. Fasten hingegen ist das freiwillige Zurückhalten von Nahrung aus geistlichen, gesundheitlichen oder anderen Gründen.
Du hast Zugang zum Essen, aber du entscheidest dich, nicht zu essen. Dies kann für einen beliebigen Zeitraum von wenigen Stunden bis hin zu Tagen oder sogar Wochen dauern. Fasten kann jederzeit begonnen und auch wieder beendet werden. Fasten hat keine Standarddauer. Wenn du nicht isst, fastest Du. So ist z.B. auch die Pause zwischen Abendessen und einem späten Frühstück am Folgetag ein Fastenzeitraum von ca. 12 – 14 Stunden.

Wie funktioniert Intervall Fasten?

Im Kern ermöglicht das Fasten dem Körper, überschüssiges Körperfett abzubauen. Wichtig ist dabei zu verstehen, dass Fasten eigentlich völlig normal ist und keineswegs schädlich oder schlecht für die Gesundheit. Körperfett ist gespeicherte Nahrungsenergie. Nehmen wir keine Nahrung zu uns, bedient der Körper sich seiner Glykogenspeicher bzw. Fettreserven. Ausführliche Informationen zum Intervallfasten erhältst du übrigens auch in meinem kostenlosen Intervallfasten Plan für Anfänger.

Intervallfasten Infos

Lade dir hier meine vollständigen Intervallfasten Infos als PDF herunter und nutze dies um auch später nochmal einige Informationen nachschlagen zu können.

Intervallfasten Infos

Der Blutzuckerspiegel Kreislauf

Wenn wir essen, wird mehr Nahrungsenergie aufgenommen, als sofort verbraucht werden kann. Ein Teil dieser Energie muss für den späteren Gebrauch gespeichert werden. Insulin ist das Schlüsselhormon bei der Speicherung von Nahrungsenergie. Insulin steigt beim Essen an und hilft, die überschüssige Energie auf zwei verschiedene Arten zu speichern. Zucker kann zu langen Ketten verbunden werden, die als Glykogen bezeichnet werden und dann in der Leber gespeichert werden. Es gibt jedoch begrenzten Speicherplatz; und sobald dieser erreicht ist, beginnt die Leber, die überschüssige Glukose in Fett umzuwandeln. Ein Teil dieses neu entstandenen Fettes wird in der Leber gespeichert, aber das meiste davon wird in andere Fettdepots im Körper gebracht. Dabei gibt es keinerlei Begrenzung der Menge an Fett, die unser Körper erzeugen kann. Somit gibt es also zwei komplementäre Energiespeichersysteme in unserem Körper. Ein System ist leicht zugänglich, hat jedoch nur begrenuten Speicherplatz (Glykogen), und das andere ist schwieriger zugänglich, hat aber unbegrenzten Speicherplatz (Körperfett).

Glykogenspeicher Leeren durch Intervallfasten

Wenn wir nicht essen, verläuft der Prozess umgekehrt. Der Insulinspiegel sinkt und signalisiert dem Körper, die gespeicherte Energie zu verbrennen, da sie nicht mehr durch die Nahrung kommt. Blutzucker fällt, so dass der Körper jetzt Glukose aus dem Speicher ziehen muss, um Energie zu verbrennen. Glykogen ist die am leichtesten zugängliche Energiequelle. Es wird in Glukosemoleküle zerlegt, um die anderen Zellen mit Energie zu versorgen. Dies kann genug Energie liefern, um den Körper für 24-36 Stunden mit Energie zu versorgen. Danach fängt der Körper an, Fett für Energie abzubauen.

Essen oder Fasten

Der Körper existiert letztlich also nur in zwei Zuständen – dem „essenden“ (insulinreichen) Zustand und dem „fastenden“ (insulinarmen) Zustand. Entweder speichern wir Nahrungsenergie oder wir verbrennen sie. Wenn Energieaufnahme und Energieverbrauch ausgeglichen sind, nehmen wir weder zu noch ab. Wenn wir anfangen zu essen, sobald wir morgens aufstehen und nicht aufhören zu essen, bis wir schlafen gehen, verbringen wir fast unsere ganze Zeit im gefütterten Zustand und rauben damit unserem Körper Zeit die Nahrungsenergie zu verbrennen. Im Wesentlichen erlaubt das Fasten dem Körper, seine gespeicherte Energie zu nutzen.

Intervallfasten Challenge - Arbeitsblatt

Lade dir hier mein kostenloses Arbeitsblatt zur Intervallfasten Challenge herunter. Mit diesem Intervallfastenplan kannst du dich langsam an das Fasten herantasten. Damit ist diese Challenge die optimale Intervallfasten Challenge für Anfänger.

Intervallfasten zum Abnehmen

Vorteile des Intervall Fastens

Der offensichtlichste Vorteil des Fastens ist die Gewichtsabnahme. Es gibt jedoch eine Vielzahl von Vorteile.
Einige der körperlichen Vorteile des Fastens umfassen:

  • Verbesserte geistige Klarheit und Konzentration
  • Gewichts- und Körperfettverlust
  • Senkung des Insulin- und Zuckerspiegels im Blut
  • Mehr Energie
  • Verbesserte Fettverbrennung
  • Höhere Konzentration des Wachstumshormons
  • Senkung des Cholesterinspiegels im Blut
  • Aktivierung der Zellreinigung
  • Reduzierung von Entzündungen (weniger Übersäuerung)

Das Fasten bietet damit deutlich mehr Vorteile als zahlreiche Diäten. Im Gegenteil zu herkömmlichen Diäten, die den Alltag tendenziell noch verkomplizieren, ist Fasten ziemlich einfach. Abgesehen davon spart Fasten jede Menge Geld und Zeit 😉

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Verschiedene Arten des Fastens

Grundsätzlich unterscheidet man in kürzere und längere Fastenzeiten:

Kürzere Fastenzeiten (<24h)

Fasten bietet unendliche Flexibilität. Du kannst mehrere Tage oder nur ein paar Stunden fasten:

16:8 Fasten

Dazu gehört das tägliche Fasten für 16 Stunden. Manchmal wird dies auch als 8-Stunden-Fenster“ bezeichnet. Du isst alle deine Mahlzeiten innerhalb von 8 Stunden und fastest für die restlichen 16 Stunden. Dies geschieht in der Regel täglich oder fast täglich. Zum Beispiel kannst du all deine Mahlzeiten innerhalb des Zeitraums von 11:00 Uhr und 19:00 Uhr einnehmen. In der Regel bedeutet dies, das Frühstück auszulassen. Du isst zwei oder drei Mahlzeiten innerhalb einer 8-Stunden-Periode. Dieser Typ ist aus meiner Sicht der optimale Einstieg in das Intervallfasten für Anfänger.

20:4 Fasten

Dies beinhaltet ein 4-Stunden-Fenster und ein 20-Stunden-Fasten. Zum Beispiel könntest du jeden Tag zwischen 14:00 und 18:00 Uhr essen und die anderen 20 Stunden lang fasten. Im Allgemeinen würde dies bedeuten, innerhalb dieses Zeitraums entweder eine oder zwei kleinere Mahlzeiten zu sich zu nehmen.

Längere Fastenzeiten (>24 Stunden)

24-Stunden-Fasten

Dazu gehört das Fasten von Abendessen zu Abendessen (oder Mittagessen zu Mittag). Wenn du am ersten Tag zu Abend isst, überspringst du das Frühstück und das Mittagessen des nächsten Tages und isst am zweiten Tag wieder zu Abend. Das bedeutet, dass du immer noch täglich isst, aber nur einmal an diesem Tag. Dieses Art des Fastens würdest du dann zwei- bis dreimal pro Woche machen. Das ist nicht unbedingt für Anfänger geeignet da man hier schon ein wenig Erfahrung benötigt.

Übrigens kannst du die Nährwerte für deine Mahlzeiten auch selber online berechnen mit Hilfe vom Rezeptrechner Online und der Rezeptrechner App.

36-Stunden-Fasten

Damit fastest du mehr als einen ganzen Tag. Wenn du zum Beispiel am ersten Tag zu Abend isst, würdest du den ganzen zweiten Tag fasten und erst am dritten Tag wieder essen. Dies hilft in der Regel noch stärker beim Abnehmen. Außerdem vermeidest du, in die Versuchung zu gelangen, dich am zweiten Tag beim Abendessen völlig zu überessen.

Wer sollte NICHT fasten?

Du solltest nicht fasten, wenn du eines der folgenden Kriterien erfüllst:

  • Untergewicht (BMI < 18,5)
  • Du bist Schwanger oder stillst gerade denn dann brauchst die zusätzlichen Nährstoffe für Dein Kind.
  • Wenn du unter 18 Jahre alt ist, brauchst du die Nährstoffe um zu wachsen.
  • Wenn du Diabetes hast und verschreibungspflichtige Medikamente nimmst, solltest du dich unbedingt vorab mit deinem Hausarzt beraten.

Weitere Fragen zum Intervallfasten für Anfänger

Laufe ich Gefahr beim Fasten in den Hungermodus zu fallen

Nein. Das ist einer der häufigste Mythos vom Fasten. Tatsächlich geschieht genau das Gegenteil. Studien zeigen, dass das Fasten sogar den Grundumsatz erhöhen kann.

Kann ich während des Fastens trainieren?

Ja, du solltest während des Fastens alle deine üblichen Aktivitäten, auch Sport, fortsetzen. Du brauchst keine Nahrung um dich zu bewegen. Während dieser Zeit verbrennt dein System Körperfett zur Energiegewinnung.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Kopfschmerzen sind häufig und verschwinden nach den ersten Fastenzeiten. Solltest du Kopfschmerzen bekommen, nimm etwas mehr Salz zu dir, dies hilft häufig Kopfschmerzen zu lindern. Wenn Dein Magen zu Glucksen anfängt, kann Mineralwasser helfen.

Warum steigt mein Blutzucker während des Fastens?

Das liegt an den hormonellen Veränderungen, die während des Fastens auftreten. Dein Körper produziert Zucker, um sich mit Energie zu versorgen.

Wie gehe ich mit dem Hunger um?

Der Hunger vergeht nach einer Weile. Bei längerem Fasten steigt der Hunger oft bis in den zweiten Tag hinein. Spätestens an Tag 3 oder Tag 4 solltest du dein Hungergefühl völlig verloren haben. Dann gewinnt dein Körper ausschließlich durch Fett seine Energie. Hier kann dir meine kostenlose Low Carb Diät Anleitung übrigens auch helfen.

Laufe ich Gefahr Muskelmasse zu verbrennen

Nein. Während des Fastens baut der Körper zunächst Glykogen in Glukose zur Energiegewinnung ab. Danach erhöht der Körper den Fettabbau, um Energie zu liefern. Überschüssige Aminosäuren (die Bausteine der Proteine) werden auch für Energie verwendet, aber der Körper verbrennt nicht seine eigenen Muskeln für den Treibstoff.

Am Ende des Fastens

Vorsichtig. Je länger du fastest, desto sanfter solltest du deinen Körper im Anschluss wieder an das Essen gewöhnen. Isst du zu schnelle eine zu große Mahlzeit, sind Magenschmerzen häufig das Ergebnis.

Ist es nicht wichtig, jeden Morgen zu frühstücken?

Nein, ist es nicht. Dies ist ebenfalls ein alter Mythos. Das Weglassen des Frühstücks gibt Deinem Körper einfach mehr Zeit, Fett für Energie zu verbrennen. Da der Hunger am Morgen am geringsten ist, ist es oft am einfachsten, das Frühstück zu überspringen.

Können Frauen fasten?

Auf jeden Fall. Die einzige Ausnahme sind Frauen, die untergewichtig sind, schwanger sind oder stillen. Ansonsten gibt es keinen Grund, nicht zu fasten.

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In diesem kostenlosen 2 Wochen Low Carb Diät Plan zeige ich dir, wie der Einstieg in die Low Carb Ernährung gelingt. Du lernst deine Glykogenspeicher zu leeren. Zudem erfährst du welche typischen Symptome (Kopfschmerzen, Mundgeruch) zu Beginn der Ernährungsumstellung auftreten und wie du damit umgehst. Darüber hinaus gebe ich dir auch jede Menge weitere Low Carb Tipps an die Hand.

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