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Low Carb Ernährungsplan Kostenlos

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LOW CARB für Anfänger

  • 12 kurze Videos + 12 Arbeitsblätter
  • 7 Tage CHALLENGE
  • Gerichte ohne Kohlenhydrate
  • inkl. ANTI Frust Checkliste
  • BONUS 1: Was muss ich machen um Glykogenspeicher zu Leeren?
  • BONUS 2: LOW CARB Kopfschmerzen – was tun?

Video: Insulin & Fettverbrennung

Das Video ist ein Auszug aus dem ONLINE KURS

TINA’S Fit Kit

Gewichtsschwankungen durch Wassereinlagerungen

Die Rolle der Glykogenspeicher

In meinem GRATIS E-Book erkläre ich dir, warum Kohlenhydrate eine primäre Ursache für Gewichtsschwankungen sind und warum deine Glykogenspeicher dafür verantwortlich sind, dass du zu Beginn einer Diät locker mal 3 kg innerhalb der ersten 2 Wochen verlierst. Zudem erfährst du, wie viel davon wirklich auf deine Fettverbrennung zurückzuführen ist und wie viel davon Wasser ist.

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Warum schwankt mein Gewicht?

Warum schwankt mein Gewicht?

Warum schwankt mein Gewicht?

Jeder kennt es. Da wiegt man sich regelmäßig und von einem Tag auf den anderen macht die Waage Sprünge von bis zu 2kg. Häufig wird der Effekt sogar noch verstärkt, wenn man Sport treibt. Das kann ziemlich demotivierend sein und teilweise zu den falschen Rückschlüssen führen.
In diesem Artikel erkläre ich dir, wodurch Gewichtsschwankungen zustande kommen und warum du dir keine Sorgen machen solltest, wenn deine Waage von einem Tag auf den anderen mal wieder größere Sprünge von bis zu 2kg anzeigt.

Das Video ist ein Auszug aus dem ONLINE KURS

TINA’S Fit Kit

Das Video oben sollte dir helfen, besser zu verstehen, wie starke Gewichtsschwankungen zustande kommen. Mit diesem Hintergrundwissen solltest du jetzt auch in der Lage sein, besser einordnen zu können warum Gewichtsverlust von bis zu 4kg theoretisch zwar möglich ist, aber dennoch nicht sonderlich nachhaltig funktioniert.

Wenn du lieber liest als das Video anzusehen, ist hier kurz zusammengefasst, was im Video erläutert wurde.

Wassereinlagerungen führen zu Gewichtsschwankungen

Unser Gewicht schwankt hauptsächlich weil unser Körper mal mehr und mal weniger Wasser einlagert. Man würde jetzt meinen, dass man dieses Phänomen umgehen kann, wenn man sich morgens nach dem Aufstehen direkt wiegt. Allerdings kann der Körper dennoch auch morgens noch verstärkt Wasser einlagern. Es kann sogar sein, dass wir im Laufe des Tages mal weniger wiegen als am Morgen. Das hängt von vielerlei Faktoren ab. Folgende Faktoren können z.B. Wassereinlagerungen begünstigen:

  • Sport
  • Menstruation
  • Medikamente
  • Salz
  • Kohlenhydrate reiche Lebensmittel

In meinem GRATIS E-Book gehe ich noch genauer darauf ein, warum die oben genannten Faktoren Wassereinlagerungen begünstigen.

Der stärkste Faktor für temporäre Wassereinlagerungen ist aber definitiv das, was man am Vortag gegessen hat.

Das Video ist ein Auszug aus dem ONLINE KURS

TINA’S Fit Kit

Salz und kohlenhydratereiche Lebensmittel fördern temporäre Wassereinlagerungen.

Aber wieso ist das?

Warum Kohlenhydrate temporäre Wassereinlagerungen begünstigen

Die Tatsache, dass unser Gewicht häufig in die Höhe schießt, nachdem wir am Vortag viele Kohlenhydrate gegessen haben, hängt mit unseren Glykogenspeichern zusammen.

Je stärker unsere Glykogenspeicher gefüllt sind, desto mehr Wasser lagern wir ein.

Glykogenspeicher sind dazu da, kurzfristig überschüssige Energie zu speichern. Der Körper wandelt dabei die überschüssigen Kohlenhydrate in Glykogen um. Dabei kann der Körper nur eine begrenzte Menge an Glykogen speichern. Sind die Speicher voll wird überschüssige Energie in Form von Fett gespeichert und wir nehmen an Gewicht zu.

Der Mensch kann bis zu 400g Glykogen in Leber und Muskeln speichern

Während der Körper in der Leber maximal 150g Glykogen speichern kann, kann ein untrainierter Mensch in den Muskeln ca. 250g-600g Glykogen speichern.

Glykogen wird in Form von Kohlenhydraten, die in Glykogen umgewandelt werden, gespeichert:
1g Kohlenhydrat liefert 4,1 kcal Energie
Ein nicht trainierter Mensch kann also knapp 1600 kcal Energie ((150 g + 250g Glykogen) * 4,1 kcal) als Glykogen speichern.

Glykogen bindet viel Wasser

Jedes Gramm Glykogen bindet bis zu 4g Wasser.
Angenommen unsere Glykogenspeicher sind zu Beginn unserer Diätphase sehr voll (das ist relativ wahrscheinlich, da wir eine Diät ja meist dann starten, wenn wir zugenommen haben): Dann speichert unser Körper knapp 400g Glykogen ein und entsprechend zusätzlich nochmal bis zu 2kg Wasser (4g Wasser * 400g Glykogen). Das sind dann in Summe bis zu 2,4 kg reines Gewicht aus Glykogen und Wasser.

4kg Gewichtsverlust zu Beginn einer Diät – wieviel davon ist Wasser?

Mit Beginn der Diät essen wir nun deutlich weniger.

Der Körper benötigt weiterhin die Energie und beginnt folglich die Glykogenspeicher zu leeren.

Komplett wird der Körper die Speicher nie leeren können. Für mein Rechenbeispiel simplifiziere ich hier jetzt ein wenig und geh einfach mal davon aus, wir leeren die Speicher komplett. Gehen wir davon aus, dass wir in den ersten Tagen es schaffen 1600kcal weniger zu essen als wir verbrauchen.

Ein Kaloriendefizit von ca. 300-500 kcal pro Tag wäre zu Beginn einer Diät normal.

Bei 500kcal bräuchten wir also erst einmal knapp 3 Tage um die Speicher zu leeren.

Durch Leerung der Glykogenspeicher wird Wasser freigesetzt, gleichzeitig natürlich auch Energie.

Zu Beginn einer Diät verlieren wir somit bis zu 2,5 kg reines Wasser bevor wir anfangen Fett zu verbrennen.

Und wie viel Fett verliere ich zu Beginn einer Diät?

Hat man einmal leere Speicher und isst weiterhin weniger als man verbraucht, so beginnt der Körper sich tatsächlich an den Fettreserven zu bedienen.

1g Fett liefert knapp 9,1 kcal Energie
Um 1 kg Fett zu verbrennen, müssen dem Körper knapp 7000 kcal weniger zugeführt werden

Die Faustformel 7000kcal je kg Körperfett ist natürlich auch nur eine Annäherung. Man geht hier nicht von den 9100 kcal aus, da der Körper ein wenig Energie auch für die Verbrennung etc benötigt.

Nachdem wir die ersten 3 Tage mit dem Leeren der Glykogenspeicher verbracht haben, beginnen wir in den nächsten Tagen tatsächlich Fett abzubauen, vorausgesetzt wir halten unser Kaloriendefizit aufrecht.
In dem folgenden Beispiel konzentriere ich mich auf die ersten 2 Wochen einer Diät. Nachdem wir die ersten 3 Tage primär Wasser verloren haben und unsere Glykogenspeicher erfolgreich geleert haben, bleiben nun also noch 11 Tage übrig. Wie viel Fett wir innerhalb dieser 11 Tage abbauen, hängt davon ab, wie groß unser tägliches Kaloriendefizit ausfällt.

Um innerhalb von 11 Tagen 1kg Körperfett abzubauen, müssten wir 636 kcal pro Tag einsparen.

7000 kcal / 11 Tage = 636 kcal pro Tag

Ein Frau hat im Schnitt einen Tagesbedarf von 1500 -2000 kcal und ein Mann hat einen Tagesbedarf von 2000 – 2500kcal.

Fazit

Das Rechenbeispiel zeigt nochmal ganz gut, dass ein starker Gewichtsverlust von 2-3kg zu Beginn einer Diät durchaus normal ist, aber eben nur zu Beginn. Und außerdem handelt es sich dabei primär nur um Wasser. Sobald wir die Glykogenspeicher geleert haben und das Wasser freigesetzt wurde, wird es deutlich aufwendiger und wird länger dauern um abzunehmen. Dafür handelt es sich dann aber auch erst um Körperfett. Und letztlich wollen wir ja Körperfett und kein Wasser loswerden. Der Wasserverlust kann dennoch zu Beginn helfen sich besser zu fühlen und motiviert natürlich auch beim Blick auf die Waage. Wir sollten uns allerdings immer daran erinnern, dass dieses Tempo nur zu Beginn einer Diät realistisch ist und uns von der Entschleunigung nicht demotivieren lassen. Danach wird es deutlich

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem ONLINE KURS

TINA’S Fit Kit

Gesunde Burger Brötchen Rezepte

Gesunde Burger Brötchen Rezepte

Gesunde Burger Brötchen Rezepte

Im Folgenden zeige ich dir meine drei Lieblingsrezepte für gesunde Burger Brötchen. Ihr findet jeweils eine Variante für low carb Burger Brötchen, Paleo Burger Brötchen und Vegane Burger Brötchen.
Natürlich lassen sich die Brötchen aber auch super gut als ganz normale Frühstücksbrötchen verwenden. Probiert das doch einfach mal aus!

Übrigens:

In meinem Kurs Tina’s Fit Kit zeige ich dir, wie du es schaffst so leckere Dinge wie diese Gesunden Burger zu futtern und trotzdem abzunehmen.

Ich gebe dir praktische Rezepte an die Hand und erkläre dir genau, worauf du bei vermeintlich Gesunden Lebensmitteln achten musst und wie du spürst, dass du alles richtig machst.

Low Carb Burger Kochbuch

LOW CARB für Anfänger

  • 12 kurze Videos + 12 Arbeitsblätter
  • 7 Tage CHALLENGE
  • Gerichte ohne Kohlenhydrate
  • inkl. ANTI Frust Checkliste
  • BONUS 1: Was muss ich machen um Glykogenspeicher zu Leeren?
  • BONUS 2: LOW CARB Kopfschmerzen – was tun?

Übrigens: Du kannst die individuellen Nährwertangaben deiner Rezepte auch selbst berechnen mit Hilfe unseres Rezeptrechners.

App: www.rezeptrechner.de

Browser Version: www.rezeptrechner.de

Low Carb Burger Brötchen Rezept

Paleo Burger Brötchen Rezept

Vegane Burger Brötchen Rezept

Nährwerte je Burger Brötchen:
157kcal; 4g Kohlenhydrate; 17g Eiweiss; 8g Fett

Nährwerte je Burger Brötchen
353kcal; 10g Kohlenhydrate; 15g Eiweiss; 27g Fett

Nährwerte je Burger Brötchen
177kcal; 35g Kohlenhydrate; 2g Eiweiss; 9g Fett

Zutaten

Für 5 Burger Brötchen:
3 EL Kokosmehl
3 EL Flohsamenschalen
50g Hanfmehl
50g gemahlene Mandeln
2 Eier
300ml heißes Wasser
250g Magerquark

Zutaten

Für 4 Burger Brötchen:

1,5 Tassen Cashewkerne gemahlen (Ca. 130g)
1 TL Apfelessig
1/4 Tasse Kokosmilch
1/4 Tasse Kokosfett
3 Eier
1/2 Tasse Kokosmehl
1/3 Tasse gemahlene Mandeln
1 TL Salz
1 TL Backpulver
1 Eigelb
2 EL Sesam
2 TL Kokosmilch

Zutaten

Für 8 Burger Brötchen:

1 Pck. Trockenbackhefe
2 EL Rohrzucker
120 ml lauwarmes Wasser
170 ml Pflanzenmilch (z.B. Hafermilch)
2 EL Öl (z.B. Olivenöl)
1 TL Salz
375 g Dinkelmehl

Zubereitung

Backzeit: 30min

Zubereitung

Backzeit: 20-25min

Zubereitung

Backzeit: 15-18min
Wartezeit: 90min

  1. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  2. Alle Zutaten ca.5 min lang zu einem Teig verkneten. Im Anschluss 5 gleich große flache Burgerbrötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.
  3. Die Brötchen für ca. 30min backen.
  1. Backofen auf 165 °C vorheizen.
  2. Cashewkerne in eine Schüssel geben. Gemahlene Mandeln, Backpulver, Salz und Kokosmehl zugeben und alles miteinander ordentlich vermischen.
  3. In einer zweiten Schüssel Apfelessig mit Kokosfett, Kokosmilch und den Eier zu einer glatten Flüssigkeit verrühren.
  4. Die flüssigen Zutaten zu den festen geben und alles zu einem klebrigen Teig verarbeiten.
  5. Auf einem Backblech Backpapier auslegen und aus dem Teig 4 kleine Brötchen formen. Das Eigelb mit 2 TL Kokosmilch verrühren und auf die Brötchen streichen und mit Sesam bestreuen.
  6. Die Brötchen für 20-25 min im Backofen backen.
  1. Die Hefe und den Rohrzucker im lauwarmen Wasser etwas verrühren und 5 Minuten stehen lassen.
  2. Die Pflanzenmilch und das Öl abmessen und das Hefe-Gemisch dazu geben und leicht verrühren.
  3. Nun das Salz und das Mehl in eine Rührschüssel geben und die Flüssigkeit dazu geben.
  4. Mit der Küchenmaschine oder dem Handrührer mit Knetaufsatz ca. 5 bis 7 Minuten kneten.
  5. Die Rührschüssel mit dem Teig drin mit einem Geschirrtuch abdecken und den Teig so lange gehen lassen, bis er sich vom Volumen her ungefähr verdoppelt hat (ca. 1 Stunde).
  6. Nun den Teig mit einem Teigschaber aus der Rührschüssel lösen und auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben und mit der Hand kurz durchkneten.
  7. Den Teig in 8 gleiche Portionen teilen. Die Teigportionen zu feste Kugeln formen und auf ein bemehltes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und nochmals ca. 30 bis 40 Minuten gehen lassen, bis die Teigportionen Hamburger-Größe erreicht haben.
  8. Im Ofen bei 190°C Ober-/Unterhitze ca. 15 bis 18 Minuten backen.
Intervall Fasten – Einführung für Anfänger

Intervall Fasten – Einführung für Anfänger

Intervall Fasten

Intervall Fasten ist ein uraltes Geheimnis der Gesundheit und wurde bereits von unseren Vor-Vorfahren vor Jahrhunderten praktiziert. Momentan ist Fasten wieder Mode. In diesem Artikel erfährst du alles, was du über das Intervall Fasten wissen solltest.

Intervall Fasten – heißt das nicht hungern?

Nein. Fasten unterscheidet sich vom Hungern in einem elementaren Punkt: Kontrolle. Hungern ist die unfreiwillige Abwesenheit von Nahrung. Sie ist weder absichtlich noch kontrolliert. Fasten hingegen ist das freiwillige Zurückhalten von Nahrung aus geistlichen, gesundheitlichen oder anderen Gründen.
Du hast Zugang zum Essen, aber du entscheidest dich, nicht zu essen. Dies kann für einen beliebigen Zeitraum von wenigen Stunden bis hin zu Tagen oder sogar Wochen dauern. Fasten kann jederzeit begonnen und auch wieder beendet werden. Fasten hat keine Standarddauer. Wenn du nicht isst, fastest Du. So ist z.B. auch die Pause zwischen Abendessen und einem späten Frühstück am Folgetag ein Fastenzeitraum von ca. 12 – 14 Stunden.

Wie funktioniert Intervall Fasten?

Im Kern ermöglicht das Fasten dem Körper, überschüssiges Körperfett abzubauen. Wichtig ist dabei zu verstehen, dass Fasten eigentlich völlig normal ist und keineswegs schädlich oder schlecht für die Gesundheit. Körperfett ist gespeicherte Nahrungsenergie. Nehmen wir keine Nahrung zu uns, bedient der Körper sich seiner Glykogenspeicher bzw. Fettreserven.

Wenn wir essen, wird mehr Nahrungsenergie aufgenommen, als sofort verbraucht werden kann. Ein Teil dieser Energie muss für den späteren Gebrauch gespeichert werden. Insulin ist das Schlüsselhormon bei der Speicherung von Nahrungsenergie. Insulin steigt beim Essen an und hilft, die überschüssige Energie auf zwei verschiedene Arten zu speichern. Zucker kann zu langen Ketten verbunden werden, die als Glykogen bezeichnet werden und dann in der Leber gespeichert werden. Es gibt jedoch begrenzten Speicherplatz; und sobald dieser erreicht ist, beginnt die Leber, die überschüssige Glukose in Fett umzuwandeln.
Ein Teil dieses neu entstandenen Fettes wird in der Leber gespeichert, aber das meiste davon wird in andere Fettdepots im Körper gebracht. Dabei gibt es keinerlei Begrenzung der Menge an Fett, die unser Körper erzeugen kann.

Somit gibt es also zwei komplementäre Energiespeichersysteme in unserem Körper. Ein System ist leicht zugänglich, hat jedoch nur begrenuten Speicherplatz (Glykogen), und das andere ist schwieriger zugänglich, hat aber unbegrenzten Speicherplatz (Körperfett).

Wenn wir nicht essen, verläuft der Prozess umgekehrt. Der Insulinspiegel sinkt und signalisiert dem Körper, die gespeicherte Energie zu verbrennen, da sie nicht mehr durch die Nahrung kommt. Blutzucker fällt, so dass der Körper jetzt Glukose aus dem Speicher ziehen muss, um Energie zu verbrennen.

Glykogen ist die am leichtesten zugängliche Energiequelle. Es wird in Glukosemoleküle zerlegt, um die anderen Zellen mit Energie zu versorgen. Dies kann genug Energie liefern, um den Körper für 24-36 Stunden mit Energie zu versorgen. Danach fängt der Körper an, Fett für Energie abzubauen.

Der Körper existiert letztlich also nur in zwei Zuständen – dem „essenden“ (insulinreichen) Zustand und dem „fastenden“ (insulinarmen) Zustand. Entweder speichern wir Nahrungsenergie oder wir verbrennen sie. Wenn Energieaufnahme und Energieverbrauch ausgeglichen sind, nehmen wir weder zu noch ab.

Wenn wir anfangen zu essen, sobald wir morgens aufstehen und nicht aufhören zu essen, bis wir schlafen gehen, verbringen wir fast unsere ganze Zeit im gefütterten Zustand und rauben damit unserem Körper Zeit die Nahrungsenergie zu verbrennen.

Im Wesentlichen erlaubt das Fasten dem Körper, seine gespeicherte Energie zu nutzen.

Vorteile des Intervall Fastens

Der offensichtlichste Vorteil des Fastens ist die Gewichtsabnahme. Es gibt jedoch eine Vielzahl von Vorteile.
Einige der körperlichen Vorteile des Fastens umfassen:

  • Verbesserte geistige Klarheit und Konzentration
  • Gewichts- und Körperfettverlust
  • Senkung des Insulin- und Zuckerspiegels im Blut
  • Mehr Energie
  • Verbesserte Fettverbrennung
  • Höhere Konzentration des Wachstumshormons
  • Senkung des Cholesterinspiegels im Blut
  • Aktivierung der Zellreinigung
  • Reduzierung von Entzündungen

Das Fasten bietet damit deutlich mehr Vorteile als zahlreiche Diäten.
Im Gegenteil zu herkömmlichen Diäten, die den Alltag tendenziell noch verkomplizieren, ist Fasten ziemlich einfach. Abgesehen davon spart Fasten jede Menge Geld und Zeit 😉

Verschiedene Arten des Fastens

Kürzere Fastenzeiten (<24h)

Fasten bietet unendliche Flexibilität. Du kannst mehrere Tage oder nur ein paar Stunden fasten:

16:8 Fasten

Dazu gehört das tägliche Fasten für 16 Stunden. Manchmal wird dies auch als 8-Stunden-Fenster“ bezeichnet. Du isst alle deine Mahlzeiten innerhalb von 8 Stunden und fastest für die restlichen 16 Stunden. Dies geschieht in der Regel täglich oder fast täglich. Zum Beispiel kannst du all deine Mahlzeiten innerhalb des Zeitraums von 11:00 Uhr und 19:00 Uhr einnehmen. In der Regel bedeutet dies, das Frühstück auszulassen. Du isst zwei oder drei Mahlzeiten innerhalb einer 8-Stunden-Periode.

20:4 Fasten

Dies beinhaltet ein 4-Stunden-Fenster und ein 20-Stunden-Fasten. Zum Beispiel könntest du jeden Tag zwischen 14:00 und 18:00 Uhr essen und die anderen 20 Stunden lang fasten. Im Allgemeinen würde dies bedeuten, innerhalb dieses Zeitraums entweder eine oder zwei kleinere Mahlzeiten zu sich zu nehmen.

Längere Fastenzeiten (>24 Stunden)

24-Stunden-Fasten

Dazu gehört das Fasten von Abendessen zu Abendessen (oder Mittagessen zu Mittag). Wenn du am ersten Tag zu Abend isst, überspringst du das Frühstück und das Mittagessen des nächsten Tages und isst am zweiten Tag wieder zu Abend. Das bedeutet, dass du immer noch täglich isst, aber nur einmal an diesem Tag. Dieses Art des Fastens würdest du dann zwei- bis dreimal pro Woche machen.

36-Stunden-Fasten

Damit fastest du mehr als einen ganzen Tag. Wenn du zum Beispiel am ersten Tag zu Abend isst, würdest du den ganzen zweiten Tag fasten und erst am dritten Tag wieder essen. Dies hilft in der Regel noch stärker beim Abnehmen. Außerdem vermeidest du, in die Versuchung zu gelangen, dich am zweiten Tag beim Abendessen völlig zu überessen.

Wer sollte NICHT fasten?

Du solltest nicht fasten, wenn du eines der folgenden Kriterien erfüllst:

Du hast Untergewicht (BMI < 18,5)
Du bist Schwanger – Du brauchst die zusätzlichen Nährstoffe für Dein Kind.
Du stillst aktuell – Du brauchst die zusätzlichen Nährstoffe für Dein Kind.
du bist unter 18 Jahre alt – Du brauchen zusätzliche Nährstoffe, um zu wachsen.
Du hast Diabetes
Du nimmst verschreibungspflichtige Medikamente

Laufe ich Gefahr beim Fasten in den Hungermodus zu fallen

Nein. Das ist einer der häufigste Mythos vom Fasten. Tatsächlich geschieht genau das Gegenteil. Studien zeigen, dass das Fasten sogar den Grundumsatz erhöhen kann.

Kann ich während des Fastens trainieren?

Ja, du solltest während des Fastens alle deine üblichen Aktivitäten, auch Sport, fortsetzen. Du brauchst keine Nahrung um dich zu bewegen. Während dieser Zeit verbrennt dein System Körperfett zur Energiegewinnung.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Kopfschmerzen sind häufig und verschwinden nach den ersten Fastenzeiten. Solltest du Kopfschmerzen bekommen, nimm etwas mehr Salz zu dir, dies hilft häufig Kopfschmerzen zu lindern.
Wenn Dein Magen zu Glucksen anfängt, kann Mineralwasser helfen.

Warum steigt mein Blutzucker während des Fastens?

Das liegt an den hormonellen Veränderungen, die während des Fastens auftreten. Dein Körper produziert Zucker, um sich mit Energie zu versorgen.

Wie gehe ich mit dem Hunger um?

Der Hunger vergeht nach einer Weile. Bei längerem Fasten steigt der Hunger oft bis in den zweiten Tag hinein. Spätestens an Tag 3 oder Tag 4 solltest du dein Hungergefühl völlig verloren haben. Dann gewinnt dein Körper ausschließlich durch Fett seine Energie.

Laufe ich Gefahr Muskelmasse zu verbrennen

Nein. Während des Fastens baut der Körper zunächst Glykogen in Glukose zur Energiegewinnung ab. Danach erhöht der Körper den Fettabbau, um Energie zu liefern. Überschüssige Aminosäuren (die Bausteine der Proteine) werden auch für Energie verwendet, aber der Körper verbrennt nicht seine eigenen Muskeln für den Treibstoff.

Am Ende des Fastens

Vorsichtig. Je länger du fastest, desto sanfter solltest du deinen Körper im Anschluss wieder an das Essen gewöhnen. Isst du zu schnelle eine zu große Mahlzeit, sind Magenschmerzen häufig das Ergebnis.

Ist es nicht wichtig, jeden Morgen zu frühstücken?

Nein, ist es nicht. Dies ist ebenfalls ein alter Mythos. Das Weglassen des Frühstücks gibt Deinem Körper einfach mehr Zeit, Fett für Energie zu verbrennen. Da der Hunger am Morgen am geringsten ist, ist es oft am einfachsten, das Frühstück zu überspringen.

Können Frauen fasten?

Auf jeden Fall. Die einzige Ausnahme sind Frauen, die untergewichtig sind, schwanger sind oder stillen. Ansonsten gibt es keinen Grund, nicht zu fasten.

Yoga Retreat Suan Sati

Yoga Retreat Suan Sati

6 Tage Suan Sati Yoga Camp

Auf meiner aktuellen Reise durch Südostasien hatte ich schon vorher beschlossen viel Yoga zu machen. Bereits einige Wochen im Voraus habe ich aus diesem Grund auch 6 Tage/ 5 Nächte in dem Yoga Camp Suan Sati nördlich von Chiang Mai (Nordthailand) verbracht. Ich bin nach wie vor absolut begeistert von der Woche und möchte vielleicht den ein oder anderen unter euch mit diesem Artikel ausreichend begeistern, um es selbst einmal auszuprobieren;)

Das Camp

Das Yoga Camp, in dem ihr die Woche verbringt, liegt knapp 40min Fahrtzeit nordöstlich von Chiangmai. Das Camp wurde erst Anfang 2017 eröffnet und beruht auf einem 100%igen Nachhaltigkeitskonzept, das heißt, man versucht alles, was im Camp anfällt zu recyceln und weitestgehend auf Müll (insbesondere Plastik und Cermiekalien) zu verzichten. Das Camp verfügt über einen eigenen Garten, in dem zahlreiche Thailändische Obst- und Gemüsesorten sowie immens viele Kräuter und Gewürze angebaut werden. Darüber hinaus ist das gesamte Camp aus natürlichen Werkstoffen und Materialien gebaut. Es gibt fließend Wasser (sogar warm!) und ausreichend Strom inklusive Steckdosen in allen Bungalows und Dorms.

Essen und Trinken

Da fast alles im Camp angebaut wird, ist das Camp 100% auf veganes Essen ausgerichtet. Es wird super viel mit frischen Thai Suppen gearbeitet.

Das Frühstück besteht immer aus einer Kombination von jeder Menge frischer Früchte, (Schoko-)Porridge, Müsli, frisch gebackenen Waffeln und anderen Leckerein.

Zum Mittag- und Abendessen gab es in der Regel ausreichend sticky rice (klebrigen dicken Reis), frische Salate,Gemüsesticks, Thai Curry, gebratenes oder frittiertes Tofu und super leckere Nachtische wie z.B. sticky Mango Rice, Banane in süßer Kokosmilch, frittierte Banane oder veganer Schoko Brownie. Euch wird es an nichts fehlen – Sorge nicht satt zu werden ist absolut unbegründet. Es gibt zudem ein ständiges Angebot an matcha Tee (grüner Tee), kaltem ungesüßten Eistee, Kaffee und natürlich ausreichend Wasser. Und wer zwischendurch noch Hunger bekommt, kann sich für 50 Bath (1,30 €) auch noch einen Schoko Brownie oder eine Kokosnuss kaufen  😉

Ich esse in der Rgeel nicht vegan und auch nach dem Camp habe ich es genossen wieder Rührei und Fleisch zu futtern;) Dennoch hat es mir in der Woche an kaum etwas gefühlt. Das Essen ist extrem gesund und super lecker. Ihr werdet es lieben! Es ist zudem extrem abwechslungsreich. Wer sich gern gesund ernährt (so wie ich), fühlt sich wie in den 7. Himmel versetzt. Ich habe kein einziges Mal erlebt, dass jemand etwas nicht mochte.

Der Ablauf

Da das Camp erst vor kurzem eröffnet hat, testen sie noch unterschiedliche Konzepte, Anfang November haben sie mit einem sogegannten winter retreat gestartet. Bis Oktober war das Camp rund um die Uhr geöffnet und jeder konnte selbst entscheiden, wie lange er bleiben möchte. Das Winter Retreat sieht einen klaren Rhythmus vor: Jede Woche kommt eine neue Gruppe und wer bucht, bucht für die gesamte Woche, als 5 Nächte/6 Tage (Anreise am Sonntag Morgen/ Abreise Freitag Mittag).

Das Winter Retreat hat den immensen Vorteil, dass die Gruppe zur gleichen Zeit startet und aufhört. Das führt zu einem extrem starken Zusammenhalt. Wir haben uns bereits im Truck auf dem Weg zum Camp angefreundet und innerhalb der Woche haben sich viele neue Freundschafften gebildet. Insbesondere für Backpacker ist das genial, da man ggf auch im Anschluss mit den Leuten weiterrreist oder sich einfach später nochmal wiedertrifft.

Los ging es also am Sonntag Morgen (5.11.2017). Dabei wurden wir alle gegen 9Uhr morgens in Chiang Mai im Zentrum in einem Cafe abgeholt und mit Trucks zu dem Camp gebracht. Im Camp wurden wir direkt von Will und seiner Partnerin Lisa begrüßt. Nachdem wir uns kurz mit frischen Früchten, leckerem Tee stärken durften, bekamen wir die erste Einführung in das Camp sowie die Zuteilung der Zimmer. Im Anschluss gab es das erste köstliche Mittagessen. Am Nachmittag starteten wir dann mit der ersten Yogastunde (90-105min). Grundsätzlich sollen wir immer 5-10min vor Start der Yogastunde da sein. Direkt im Anschluss an die Yogastunde ( 17:45 Uhr) gibt es Abendessen.  Um diese Zeit setzt auch die Dämmerung ein, innerhalb der nächsten 30min wird es im Camp relativ dunkel, sodass man auf jeden Fall ein Headlight oder Taschenlampe mitbringen sollte um zur Toilette zu finden;)

Die nächsten 5 Tage starten immer mit einem ähnlichen Ritual: Um 5:30 Uhr weckt Will uns, indem er im gesamten Camp auf und ab läuft und dabei ein lautes Gong ertönen lässt. Danach haben wir 20-25 min Zeit, kurz Zähne putzen, Morgentoilette, anziehen und zum Yogahaus. Die gesamte Yogastunde am Morgen dauert von 6:00 – 8:30 Uhr. Die ersten 45min widmen sich in der Regel der Meditation, im Anschluss gab es die unterschiedlichsten Yoga Formen (Vinyasa, Hatha, Yin…). Direkt im Anschluss gab es Frühstück. Dabei wurde für den gesamten Morgen nicht gesprochen, erst nach Beendigung des Frühstücks begannen alle leise zu sprechen. Auch wenn das im ersten Moment etwas seltsam klingen mag, habe ich es bereits am ersten Morgen genossen nicht zu sprechen. Die Stille tat allen gut, insbesondere den Morgenmuffeln;) Zudem soll die Stille beim „mindful eating“ helfen, also dem bewussten Wahrnehmen des Essen mit allen Sinnen.

Zwischen Frühstück und Mittagessen um 13 Uhr fanden diverse unterschiedlcihe Aktivitäten (Kochkurs, Thai Massagekurs, Singen, Art, Yoga Workshop für alignment oder Partneryoga etc) statt, an denen man teilnehmen durfte, aber nicht musste. Um 13 Uhr fanden sich alle wieder zum Mittagessen ein. Im Anschluss hatten wir nochmal Freizeit bis kurz vor 16 Uhr, wenn die Nachmittagsyogastunde (16-17:45 Uhr) wieder begann. Auch nach dem Abendessen gab es in der Regel nochmal eine Aktivität im Angebot, an der ich jedoch eher selten teilgenommen habe. Keine Sorge, in der Regel gab es immer ein paar Leute, die nicht an einer Aktivität teilgenommen haben, sodass man sich keinesfalls ausgeschlossen fühlte. Ich habe viel Zeit genutzt, um mich einfach nur mit vielen unterschiedlichen Leuten in der Gruppe (in Summe 17 Leute) auszutauschen, zu lesen oder einfach mal nichts zu tun.

Do’s and Dont’s

Einige zustäzliche Regeln:

  • kein Alkohol/ keine Drogen –> Die gesamte Woche ist darauf ausgerichtet sich gesund zu ernähren und das Hier und Jetzt bewusst zu genießen. Alkohol und Drogen sind da fehl am Platz.
  • Geräte & Internet Detox –> Wir wurden am Anfang darauf hingewiesen, dass wir auch weitestgehend nicht ständig auf unsere Handys uns Laptops starren sollen. Dabei handelte es sich natürlich nicht um ein Verbot, vielmehr war dies eine Empfehlung, auch einfach mal das Telefon sein zu lassen. In der Gruppe haben wir das weitestgehend an allen öffentlichen Orten befolgt. Ich muss zugeben, dass ich dennoch im Bett ab und zu mal ein wenig WhatsApp, Facebook und Co genutzt habe 😉 – also wie gesagt, kein Muss, eher ein Kann, was in unserer Gruppe aber durchaus gut funktioniert hat.
  • kleine Sonderaufgaben –> Am Anfang wird auf kleine Sonderaufgaben im Camp hingewiesen, die man frei wählen darf (nix muss, alles kann). Aber wer in einer Gemeinschaft zusammenlebt, sollte sich schon in irgendeiner Form beteiligen. Dabei handelt es sich um kleine Dinge wie z.B. Abwaschen, Matten nach der Stunde aufrollen oder sogenannte Ecobricks bauen.
  • Yogastunden sind Pflicht, Aktivitäten sind freiwillig–> Will hat in der Einführung direkt darauf hingewiesen, dass er darum bittet, dass wir an jeder Yogaklasse teilnehmen, auch wenn wir uns nicht sonderlich gut fühlen. Auch dies wurde von all unseren Gruppenmitgliedern befolgt. Ca. 4h Yoga am Tag (2,5h morgens + 1,5h nachmittags) mag im ersten Moment ziemlich hart klingen und das ist es auch. Bereits am zweiten Tag fühlten wir uns alle etwas steif und hatten Muskelkater am gesamten Körper. Allerdings sind die Yogastunden bei Will und Liz extrem gut aufeinander aufgebaut. Ich habe viele Yogasgunden begonnen mit dem Vorsatz, dass ich einen Großteil meiner Stunde in child’s pose verbringen werde, letztlich konnte ich gerade in diesen Stunden häufig trotzdem alle Übungen mitmachen, da sehr bewusst jede Klasse so gewählt wurde, dass gerade die Körperteile beansprucht oder gedehnt werden, die in vorherigen Stunden entweder außen vor oder besonders stark beansprucht worden sind. Ich glaube am Donnerstag waren viele von uns dann erneut an einem ziemlich starken Tief angekommen, umso mehr freuten wir uns, dass der Nachmittagskurs fast ausschließlich aus unterschiedlichen Positionen „Liegen auf einem Holzklotz“ bestand! 😀 Genau das brauchten wir in dem Moment. Wer mich kennt, weiß dass ich die Letzte bin, die freiwillig in einer Sportstunde einfach nur rumliegt! Aber auch ich gerate hin und wieder an meine Grenzen und in diesem Camp war ich definitiv einige Male dort angelangt und umso dankbarer, wenn die Nachmittagsstunden dann nicht ganz so hart ausfielen

 

Typische Fragen

Ich habe noch nie meditiert, ist der Kurs dennoch etwas für mich?

Auch ich habe vor dieser Woche kein einziges Mal meditiert und hatte etwas Angst davor. Dafür gibt es keinerlei Gründe. Will führt jeden sehr langsam an die Meditation heran. Zu Beginn wird alles genau erklärt. Dabei erwartet niemand, dass wir sofort völlig abschalten und 45min still sitzen können. Jeder versucht das Beste aus der Zeit zu machen und sog gut es geht, abzuschalten. Jeder in unserer Gruppe hatte dabei mal bessere und schlechtere Tage. Das ist ganz normal – wir sind keine Profis und werden es innerhalb von 5 Tagen auch nicht werden. Vorkenntnisse sind jedoch absolut keine notwendig, ich bin der lebende Beweis dafür 😉

Ich bin nicht beweglich. Kann ich trotzdem teilnehmen?

Auch das ist kein Problem, Wir hatten 4 Männer in unserer Gruppe, von denen 3 noch nie in ihrem Leben Yoga gemacht haben. Die Übungen können dennoch alle gemacht werden, vielleicht nicht in ihrer finalen, perfekten Form, doch die meisten erreichen dieses Stadium auch nach vielen Jahren harter Yogapraxis nicht, insofern ist auch dies kein Problem. Will und Liz erklären ausführlich von Anfang an, in einer Art und Weise, dass es auch für erfahrene Yogis keineswegs langweilig ist.

Ich bin nicht sonderlich spirituell und auch kein Buddhist.

Nun, das sind wohl die wenigstens von uns gewesen in der Gruppe;) Auch ich würde mich als sehr sehr rational veranlagten Menschen bezeichnen, der nicht sonderlich viel Spiritualität mitbringt. Aber ich bin zugleich neugierig und offen. Das heißt nicht, dass ich nach einer Woche meinen Glauben ändere und zum Buddhismus konvertiere und das Camp verlangt auch keineswegs etwas dergleichen. Ich denke aber schon, es hilft einfach offen zu sein. Will und Liz versuchen keineswegs irgendjemanden von irgendetwas zu überzeugen. Vielmehr geht es einfach darum, den Leuten einfach mal Zeit zu geben die Augenblicke zu genießen ohne in einer ständigen Hektik an den nächsten Tag oder die Planung der kommenden Woche zu denken. Es geht darum, hier und jetzt glücklich zu sein und das wertzuschätzen, was man hat. Will sprach mehrmals davon, dass das gesamte Camp eine besondere Energie ausstrahlt und auch ich muss sagen, dass ich das bestätigen kann. Viele der Gruppenmitglieder sind zwischenzeitlich sehr emotional geworden. Ich glaube, das hängt ebenfalls einfach damit zusammen, dass man viel Zeit hat über Dinge nachzudenken oder einfach gar nicht zu denken und einfach mal zu sein.

Mein Resume

Zusammengefasst kann ich das Camp nur absolut weiterempfehlen. Ich war auf der Suche nach einem Yoga Retreat, was etwas mehr kann, als diese typischen Luxus Retreats, die man wie Sand am Meer findet. Zudem schlägt das Camp jegliche andere Retreats bei weitem. Mit gerade mal 7500 Bath/ Woche (also weniger als 200€ bei aktuellem Kurs) inklusive 3 Mahlzeiten am Tag und inklusive aller Yogastunden  und Freizeitaktivitäten ist das Camp einfach unschlagbar. Dafür muss einem eben nur klar sein, was man bekommt und was nicht.

Man bekommt kein Luxus Wellness Resort mit täglichen Detox Shakes (dafür gibts im Camp gratis selbst gebrauten Kambudsha, der ist mindestens genauso gesund, wenn nicht sogar gesünder;)).

Man bekommt auch kein Luxus Zimmer. Geschlafen wird in Bungalows (privat) oder eben im Dorm mit 8 Betten (die 7500 Bath beziehn sich auf ein Bett im Dorm). Dort gibt es Strom und ausreichend Platz. Die Betten sind alle mit Mückennetzen ausgestattet, sodass man von Insekten verschont bleibt. Die Toiletten sind normale westliche Toiletten, die Dusche ist eine outdoor Dusche mit fließend warmen Wasser.

Massage gibt es, allerdings nur 3 slots am Tag, direkt nach dem Abendessen. Meine Empfehlung: Tragt euch nicht direkt am ersten Abend für den letzten slot um 21:20 Uhr ein;( Ggf bereut ihr dies. Das klingt im ersten Moment nicht spät, aber ich hab’s an keinem Tag geschafft länger als 21:30 Uhr wach zu bleiben 😉 Die Massage findet übrigens beim Nachbarn statt (keine 500m entfernt). Dort lebt der Gärtner des Camps, seine Frau bietet am Abend dann für 150 Bath (weniger als 4€) jeweils 60min klassische Thaimassage an – absolut hervorragend und nur zu empfehlen.

Aufgrund des niedrigen Preises kommen m.E.n. die unterschiedlichsten Leute in dieses Camp. Vom Backpacker bis hin zur Karrierefrau oder der südamerikanischen Mutter und Tochter aus Chile. Dadurch entstand eine wunderbar vielseitige Gruppe mit vielen unterschiedlichen Interessen. Wir hatten einen grandiosen Austausch, ich hab einige tolle neue Freundschaften geschlossen und hoffe dass ich den ein oder anderen zu einem späteren Zeitpunkt nochmal wiedertreffe!

Bereits jetzt sind die Winter Retreats in der Regel für die nächsten 3-4 Wochen im Voraus ausgebucht. Insofern empfiehlt es sich, etwas im Vorraus zu planen. Auf der Webseite kann man jederzeit einsehen, wie viele Plätze in welcher Art von Unterkunft (Dorm, Bungalow oder Truckalow) noch frei sind.

Wer Lust hat auf eine tolle Erfahrung in einem außergewöhnlichen Camp mit grandiosen Yoga Lehrern hat, der ist hier genau richtig. Der Preis ist das absolute Minimum, was man für eine solche Woche bezahlen muss. Der Stundenplan und das frühe Aufstehen klingen im ersten Moment härter als es letztlich ist, Wer das Gefühl liebt, abends tod in Bett zu fallen und weiß etwas getan zu haben, der ist hier genau richtig. Ebenfalls sind Gesundheitsfanatiker hier genau richtig. Es gibt absolut tolles, gesundes, abwechlungsreiches Essen und jede Menge fancy Zusatznahrungsergänzungsmittel (Kambudscha, Matcha, Limettentee und und und).

Falls ihr nicht eines der Winter Retreats bucht, empfehle ich dennoch für min 4 Nächte dort zu bleiben.

Bei Fragen meldet euch gern auch bei mir persönlich.

Hier geht’s zur Seite: http://www.suansati.com/

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